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maximale Leistung bei minimaler Größe
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Tue 27 Mar 2012, 09:19    Post subject:  maximale Leistung bei minimaler Größe
Subject description: Ansätze für ein extrem flexibles Puppy bei kleinster Datei- und Ramgröße
 

Hallöchen zusammen,

in einem äteren Beitrag
http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=61468
ging es schon mal um das zerlegen von Puppy um sowohl Module nutzen zu können ohne ein riesen großes iso zu bekommen.

Beim Thema: http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=76505&start=15 sind wir mehr zufällig, wieder auf das Problem gekommen.

Bei dieser Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Rainer mit seinem LazY schon einen sehr guten Ansatz für so ein flexibles Puppy in Arbeit hat.

http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=74545&sid=a770b6baf3581c15ef3462320faef80d

Damit das Thema kleines / großes Puppy nicht in unter Lazarus verschwindet würde ich hiermit gerne ein neues Thema starten!

Ziel soll ein kleines Iso sein, dass auch noch auf möglichst schwachen PC läuft. Weiterhin sollen beliebig viele Zusatzprogramme dynamisch dazu geladen und gestartet werden können. Natürlich gibt es grundsätzlich dafür PETs oder sfs. Allerdings geht es dabei immer um das manuelle Nachladen, um dann das Programm starten zu können. Ideal wäre aber, ein automatisches Nachladen und dabei gibt es halt noch ein paar Überlegungen und kleine Hacken und Ösen.

Meine Vorstellung wäre, dass die Oberfläche des Iso komplett fertig mit allen Startsymbolen aller Programm ist. Wird ein Startsymbol angeklickt wird das Programm gestartet wenn es geladen ist. Ist es nicht geladen wird automatisch ein einzelnes sfs oder eine Liste der benötigten sfs geladen. In dieser Liste befindet sich das eigentliche Programm-Sfs und evtl. erforderliche Zusatz-sfs. Ist ein Zusatz-sfs bereits von einem anderen Modul geladen, so wird es in der Liste einfach übersprungen. Wird das Puppy beendet so werden die dazu geladenen Module automatisch entladen.
Ideal wäre natürlich noch, wenn es eine Möglichkeit gäbe am Ende auch Module für das nächste Mal geladen zu lassen.

Da es für die Erstellung / Konvertierung und Bearbeitung von sfs einige Hilfsprogramme gibt, könnte wir die bei dieser Gelegenheit auch einmal Vorstellen und die Möglichkeiten und Benutzung beschreiben.

Interessant wäre dann noch wie man das iso + zusätzlicher sfs auf eine CD bringen kann und wie man die ganzen Windowsprogramm unter Wine händeln kann.

Viele Grüße

Wolfgang
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oui

Joined: 20 May 2005
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PostPosted: Tue 27 Mar 2012, 09:44    Post subject:  

Hallo Wolfgang

Ein Puppy hat das ähnlich gemacht, nämlich Whitefang Puppy, nur 50 Mb!

War für kleine Maschinen, und

theoretisch

konnte man die offiziellen Slackware-Pakete aus dieser Zeit direkt hinzuladen (wobei man die Abhängigkeiten auch laden musste, teilweise sehr viele), denn die Puppy-Reihe 3.nn war offiziell zumindest mit der aktuelle Slackware voll kompatibel (habe ich nie versucht. Das es nicht allzu lange her ist, ist diese Slackware-Version heute immer noch sehr interessant!

ausserdem hatte der Erschaffer von Whitefang vorgesehen, dass wenn man im Menu etwas verlangt, was zuvor entfernt worden war, um so schmal zu werden (passt auf einer CD im Scheckkartenformat!) automatisch Puppy versucht das passende *.pet-Paket zu laden und zu installieren...

natürlich, wenn man mehrere Tage hintereinander Abiword brauchte, musste man jeden Tag Abiword laden und installieren, und das nervt, oder eine entsprechend grosse Datenrettungsdatei anlegen.

mit Dateisystemerweiterungen der Typ *. sfs könnte man das, Du hast vollkommen recht, viel eleganter lösen. übrigens gab es auch ein SFS-Puppy, wo fast alle grosse Programme so angehängt wurden, und wo man mehr als 6 SFS-Dateiengleichzeitig anhängen kann, und passend dazu natürlich, eine ganze Sammlung von SFS's! Wenn meine Erinnerung gut ist dürfte es ein Puppy 4.nn gewesen sein.
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RSH


Joined: 05 Sep 2011
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Location: Germany

PostPosted: Wed 28 Mar 2012, 21:14    Post subject:  

Hallo, alle miteinander.

Ich habe gerade möglicherweise etwas wirklich interessantes entdeckt:

Jedes Puppy bzw. alle, die ich bisher remastered habe, hat ja die Option, beim Remastern einer neuen CD, die Datei zl528332.sfs zu erzeugen. In anderen Puppies wird sie natürlich anders heißen, handelt es sich hierbei doch um die Datei mit den Treibern (ohne das Erzeugen dieser Datei, befinden sich die Treiber im xxxpup.sfs).

In meinem nächsten, ge-bug-fix-ten LazY Puppy ISO, habe ich die Option zum Erzeugen der Treiber-SFS-Datei deaktiviert. Anschließend verfiel ich auf die Idee, den freigewordenen Platz für eine zusätzliche SFS-Datei zu verwenden und hierfür die Startvariable für zusätzliche SFS-Dateien von 4 auf 3 herabzusetzen - was dann 7 zusätzliche SFS-Dateien beim Booten ermöglichen und die aktuelle Gesamtzahl in LazY Puppy auf mögliche 13 zusätzliche SFS-Dateien erhöhen würde. Cool

Dann ereilte mich ein Geistesblitz; mir fiel auf, daß ich in der gesamten Zeit, seit ich mit/an LazY Puppy arbeite, dieses sich nicht ein einziges mal über die nicht geladene Treiber-SFS-Datei beklagt hatte. Surprised

Also habe ich nur mal so zum Spaß mein LazY528-Wine.sfs in zl528332.sfs umbenannt - und siehe da: es wird beim Booten ohne Speicherdatei automatisch hinzugeladen. Anschließend nur noch Laufwerk sdd1 einbinden und schon habe ich Zugriff auf PortableApps (bereits auf /mnt/sdd1, mein USB-Stick an all meinen PCs, voreingestellt) Very Happy

Dies müßte somit in allen anderen Puppies funktionieren. Den Namen der Treiber-SFS-Datei findet man in /etc/DISTRO_SPECS unter DISTRO_ZDRVSFS - bei mir der letzte Eintrag in der Datei. Exclamation Man sollte diesen Eintrag in init sowie DISTRO_SPECS in initrd.gz dementsprechend abändern (z.B.: nach zLazY528-Wine.sfs). Ich denke, es könnte wichtig sein, das "z" beizubehalten, da diese Datei in den Ordner pup_z wandert.

Nun zu meiner daraus resultierenden Idee:

Was haltet Ihr davon, Wine auf diese Art grundsätzlich immer hinzuladen zu lassen?

Das würde unter Hinzuziehen von PortableApps die Programmvielfalt auf einen Schlag um ein Vielfaches erhöhen, ohne auch nur ein Programm installieren zu müssen. Cool

Da ich mich selbst nicht als Linux-Fascho empfinde und es ansonsten mit Linus Torvalds halte, der nach eigenen Angaben das verwendet, was funktioniert und somit auch keine Berührungsängste vor proprietärer Software hat, denke ich, daß dies eine sehr gute Idee ist. Very Happy

Es sei denn, jemand hat eine bessere Idee, für eine SFS-Datei, die man auf diese Weise ständig hinzuladen sollte.

Ich bin mir übrigens sicher: irgendwo in der Datei initrd.gz oder im Verzeichnis rc.d ... ... etc. (eben dort, wo die Bootbefehle abgearbeitet werden), befindet sich der Code zur Abfrage der Bootoptionen. Diesen könnte man dann dahingehend modifizieren, daß man z.B. mit der zu erzeugenden Boot-Option pwine=no-wine (o.ä.) das Puppy mit oder ohne Wine starten könnte. Cool

Wäre das nicht COOL? Cool

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RSH


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PostPosted: Fri 30 Mar 2012, 09:50    Post subject:  

Quote:
Ziel soll ein kleines Iso sein, dass auch noch auf möglichst schwachen PC läuft.

Wie klein soll es denn sein?

Sollen bereits eingebaute Programme wie AbiWord, MtPaint, MhWaveEdit etc. ausgebaut und als SFS angelegt werden, um das verwendete Basic ISO noch kleiner zu machen?

Gibt es eine Obergrenze?

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oui

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PostPosted: Fri 30 Mar 2012, 10:05    Post subject:  

meiner Meinung nach sollte alles

ausser

- System tools und Programme (der ganze obere Bereich vom JWM menu bis zur Archivierung)
- Rox natürlich (gehört sowieso dazu)

sowie folgende extrem kleine Anwendungen:

- Links als browser
- didiwiki (ist winzig und funktioniert, wie Cups auch, genauso in Links!)
- Leafpad als einziger Editor
- alle Alsa-Komponente
- Xsane
- 1 Rechner
- mTpaint (ist auch winzig)

mit dieser Ausstattung kann man spartanisch aber immerhin surfen, von Website downloaden (nicht nur wget-mässig), Musik anhören und einstellen, Bilder anchauen, Screen-Snapshots machen und sogar bearbeiten, rechnen, schreiben, schön schreiben (in Didiwiki kann der Text formatiert werden) und seine Personalwiki-Seiten verwalten, scannen und hat auch Netzwerkzugriff auf seiner Fritz.box!

mit einem paar geschickt vorgeladenen Bookmarks in Links könnte man das schnelle hinzuladen von einigen Standardanwendungen erleichtern und beschleunigen!

entfernt sein, und als *.sfs oder durch remastern hinzugefügt werden!

Hinweis: Slitaz kann man aus dem Netzwerk mit einem winzigen Lademodul (viel kleiner als eine Diskette) laden. Ich kann mir nicht erinnern, so was von Puppy gelesen zu haben, wäre aber für den Betrieb in Schulklassen bestimmt auch machbar! Die Frage ist, ob man es mit einem entspr. schnellen Server hinkriegt....
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
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PostPosted: Sat 31 Mar 2012, 15:58    Post subject:  

Hallo Rainer,

du sprühst ja geradezu vor Ideen!
Ich denke es gibt eigentlich keine Zusatzprogramme die grundsätzlich installiert sein müssen, wenn sie dynamisch mit einem Klick dazu geladen und gestartet werden könnten!

Wenn der Ladevorgang pro Sitzung einmalig einige Sekunden dauert, dann ist es keine Enschränkung, wenn man dafür hunderte von Programmen zur Verfügung hat und mit dem System trotzdem auf schwachen PCs arbeiten kann.

Viele Grüße

Wolfgang

RSH wrote:
Quote:
Ziel soll ein kleines Iso sein, dass auch noch auf möglichst schwachen PC läuft.

Wie klein soll es denn sein?

Sollen bereits eingebaute Programme wie AbiWord, MtPaint, MhWaveEdit etc. ausgebaut und als SFS angelegt werden, um das verwendete Basic ISO noch kleiner zu machen?

Gibt es eine Obergrenze?
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RSH


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PostPosted: Mon 02 Apr 2012, 01:26    Post subject:  

der-schutzhund wrote:
Hallo Rainer,

du sprühst ja geradezu vor Ideen!
Ich denke es gibt eigentlich keine Zusatzprogramme die grundsätzlich installiert sein müssen, wenn sie dynamisch mit einem Klick dazu geladen und gestartet werden könnten!

Ich denke seit einiger Zeit (parallel zu meinen letzten Entwicklungen in LazY Puppy 2) darüber nach, die Specials von LazY Puppy zu verwenden, um aus den Basic ISOs von lucid (jetzt 005) und three headed dog (jetzt 3) Basic LazY Puppies zu machen. Ich denke auch, die existierenden Basic ISOs sind klein/groß genug und ein 130mb ISO startet nun einmal schneller, als ein 200mb ISO.

Das Material habe ich ja fast alles zusammen. Ich muß es nur, sobald das neue ISO fertig und veröffentlich ist, in PET-Form verpacken und dann jeweils ein Remaster anfertigen - was eine Sache von wenigen Minuten ist, sobald die PET_Dateien erstellt sind.

der-schutzhund wrote:
Wenn der Ladevorgang pro Sitzung einmalig einige Sekunden dauert, dann ist es keine Enschränkung, wenn man dafür hunderte von Programmen zur Verfügung hat und mit dem System trotzdem auf schwachen PCs arbeiten kann.

Ja, genauso sehe ich das auch. Deshalb ist LazY Puppy so, wie es ist und deshalb verwende ich es an meiner Workstation, der PC, an dem ich Programmiere und Online bin, zu 100% ohne persönliche Speicherdatei. An diesem Computer möchte ich es gar nicht mehr anders haben.

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