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jweins

Joined: 28 Apr 2011
Posts: 1

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 05:41    Post subject:  Umsteigen auf neueste Version  

Hallo bin relativer Newbie in Sache Linux. Bisher bliebs beim Usen.

Nutze seit längerem Puppy 4.00 (installiert auf Festplatte neben XP).
Möchte auf neueste Puppy-Version umsteigen.
Trotz intensiver Suche in vielen Foren habe ich keine schlüssige Anweisung gefunden was und ggf. wie ich dabei vorgehen muss.

Austausch einiger Dateien, komplett neu aufbauen?

Merci für Hinweise.
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1291
Location: Germany

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 08:40    Post subject:  

Bitte mehr Infos!

Das wohl wichtigste, hast du eine 'frugale' oder 'volle' Installation (wobei frugal nicht weniger vollständig ist)?

Neueste Puppy Version: meinst du Lupu oder IcePup oder Wary oder Quirky oder ...?

Willst du die neue Version zusätzlich installieren?

Verwendest du Grub, oder Grub2 oder Grub4Dos oder...? (nicht so wichtig, schadet aber auch nicht)

Unabhängig von deiner Antwort, wirst du um eine komplett neue Installation wohl nicht herumkommen.

Rolf

Edit: Willkommen an Bord Smile

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 12:30    Post subject:  

Hallo jweins!
Wenn ich ein neues Puppy aufspiele (zur Zeit benutze ich Lucid Puppy 5.25 ), mache ich das in folgenden Schritten:
1.) Ich kopiere die Bookmarks von Seamonkey: (Bookmarks-> Manage bBookmarks-> Tools-> Export ) und speichere die Datei auf einem anderen Laufwerk.
2.) Ich kopiere meine Seamonkey-Maildateien: (root/All [Auge anklicken, um versteckte Dateien sichtbar zu machen] -> .mozilla-> Seamonkey-> aj8z8ulp.default ) speichere die Datei auf einem anderen Laufwerk.
3.) Ich benutze GRUB und habe es auf einer eigenen kleinen Partition liegen. Dort kopiere ich meine Menu.lst (sda8-> boot-> grub-> menu.lst) speichere die Datei auf einem anderen Laufwerk.
4.) Ich lade das neue Puppy mit Pwsget secure file downloader (Menue->Internet) herunter und brenne mit Burniso2cd (Menue-> Multimedia) vom neuen Puppy eine ISO-CD.
5.) Ich starte den Computer von dieser ISO-CD. Dafür muß das Bios entsprechend eingestellt sein. Damit ausschließlich von der CD gestartet wird, hat man zu Beginn des Bootvorgangs einige Sekunden Zeit, den Befehl puppy pfix=ram einzugeben. Weil die Tastatur zu dem Zeitpunkt noch eine amerikanische Tastaturbelegung hat muß man aber puppz pfix´ram (rechts neben ß) eintippen, damit der richtige Befehl ankommt.
6.) Die Hardwareerkennung läuft mit Puppy 5.25 bequem und selbsterklärend ab.
7. Dann formatiere ich mit Gparted (Menue-> System-> Gparted) die Partition, auf der das neue Puppy installiert werden soll mit dem Format ext3.
8.) Ich installiere frugal mit dem Puppy universal installer (Menue-> Setup).
9.) Wenn das geschehen ist, bietet Puppy einen GRUB-Vorschlag an. Man kann das auch später noch mal mit dem Grub bootloader config (Menue-> System) wiederholen. Aus diesem umfangreichen Vorschlag kopiere ich mir die Zeilen heraus, die zum passenden Laufwerk gehören und ersetze damit die nicht mehr passenden Zeilen aus dem alten Grub. Mein derzeitiges Grub kannst Du hier http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=66610&sid=e40f3ef946b214346862ca2e3dda6b2f nachlesen.
10.) Ich reboote den Computer und folge den Anweisungen.
11.) Ich Ich lade Seamonkey über Quickpet herunter, installiere und aktualisiere es (Help-> Check for Updates) und installiere die von mir bevorzugten Add-ons und importiere meine Bookmarks.
12.) Ich stelle meinen e-mail-Account her, rufe dann die versteckte Datei .mozilla auf und ersetze die Datei mit dem komischen Namen (aj8z8ulp.default )
13.) Ich konfiguriere meinen Drucker mit dem CUPS Printer-Wizzard.
14.) Ich lade WINE und JRE mit Quickpet herunter und installiere die Programme.
15.) Ich freue mich, daß Puppy 5.25 viel anwenderfreundlicher geworden ist. als Puppy 4.0
Ich brauche für die o.a. Prozedur ca. 90 Minuten, ungefähr solange wie für ein größeres Windows-Update. Für ein Neuaufsetzen von Windows XP nach Motherboard-Crash habe ich auch schon 2 1/2 Tage gebraucht.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Viel Erfolg!
Gruß LudgerH

Last edited by LudgerH on Sat 21 May 2011, 02:17; edited 3 times in total
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1291
Location: Germany

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 12:54    Post subject:  

LudgerH wrote:
4.) ... und brenne ... vom neuen Puppy eine ISO-CD.

Wozu denn das, wenn du schon grub installiert hast? Verstehe ich nicht.

Rolf

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 13:45    Post subject:  

Hallo rhadon!
Quote:
Wozu denn das, wenn du schon grub installiert hast?

Ich bin halt ein fachfremder Autodidakt, ich dilettiere.
Meine Fragen an Dich:
1.) Warum hat es mit Grub zu tun?
2.) Macht Du es mit ISOMaster iso file Editor?
Meine Methode ist vielleicht nicht elegant, klappt aber. Trotzdem interessiert es mich, wie Du es ohne ISO-CD machst und welche Rolle Grub dabei spielt.
Gruß LudgerH
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1291
Location: Germany

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 14:46    Post subject:  

Kurzfassung:

ISO runterladen, anklicken (mounten), Dateien in separaten Ordner kopieren (eigentlich brauchst du nur vmlinuz, initrd.gz und die sfs-Datei), neuer Eintrag in menu.lst und das war's. Wink

Ach ja, nicht vergessen, die ISO wieder unmounten (nochmal im Dateimanager anklicken).

Bei Problemen, mach ich's gerne auch ausführlicher.

zu 1) du benötigst dazu einen Bootmanager, aber einmal installiert kannst du soviele Puppies in Unterordnern speichern wie du willst oder Platz hast, die menu.lst anpassen und schon hast du deine Puppies installiert Very Happy

zu 2) nein


Rolf

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Thu 28 Apr 2011, 16:41    Post subject:  

@ rhadon
OK, werde es beim nächsten Mal versuchen. Zur Zeit laufen Lupu 5.25 und Fluppy so gut, da möchte ich nichts verändern.
Gruß LudgerH

Nachtrag vom 29.04.2011:
Quote:
7. Dann formatiere ich mit Gparted (Menue-> System-> Gparted) die Partition, auf der das neue Puppy installiert werden soll mit dem Format ext3.
geht dann allerdings nicht.
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
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Location: de

PostPosted: Sat 30 Apr 2011, 04:59    Post subject: Manuelle Frugale Installation ohne CD  

Moin die Herren,

das ist eine interessante Diskussion, die jweins hier wohl etwas unbeabsichtigt angestoßen hat.

Ich möchte zunächst rhadon zustimmen bezüglich darin, daß eine CD überflüssig ist.

Weiterhin mein Rat an jweins, daß er den Schritt von Puppy 4.0 auf Lucid 525 nur mit einer kompletten Neuinstallation machen kann.

Vielleicht hier noch einmal in anderen Worten der Vorgang einer frugalen manuellen Installation von Puppy.

Erster Schritt: Dies ist nur einmal bei der allerersten Installation des ersten Puppies nötig:
>Download des gewünschten ISOs
>Brennen auf CD; in Win z.B. mit ImgBurn
>Start der CD; pfix=ram nur nötig, wenn bereits Reste anderer Puppies vorhanden sind.
> Partitionieren mit gparted; eine Partition ext2/3 für alle geplanten Puppies; eine Swappartition. Größen min 1GB pro Puppy und 2GB für anderes. swap = 2x RAM, max 1GB.
> Anlegen eines Ordners pro Puppy auf der ext2/3 partition, zB "525". Dorthinein kopieren der 3 von rhadon erwähnten Dateien von der CD. Evtl. eine vierte z....sfs, sofern vorhanden.
>Installation von Grub aus dem Menu heraus"grub bootloader config". Dabei "simple" und "MBR" auswählen, wenn danach gefragt wird. Der Ordner /boot gehört auf die ext2/3 Partition.
>Im erstellten Ordner /boot/grub die Datei menu.lst öffnen und den Eintrag für z.B. Puppy 525 etwa so ändern:

Code:
# Linux bootable partition config begins 
title Puppy 520 Frugal-ext3 (on /dev/sdb5) 
rootnoverify (hd1,4) 
kernel (hd1,4)/525/vmlinuz PMEDIA=atahd PDEV1=sdb5 psubdir=525 
initrd (hd1,4)/525/initrd.gz
# Linux bootable partition config ends


Die Ortsangaben natürlich dem eigenen PC anpassen.
Damit ist alles hergerichtet für den Neustart in das frugal installierte Puppy. Beim ersten Herunterfahren legt man dann noch den Pupsave-File an, sobald danach gefragt wird.

Zweiter Schritt: Beim zweiten und jedem weiteren Puppy braucht man nun nur ein schon vorhandenes Puppy zu starten und den neuen Ordner auf der ext-Partition (/mnt/home) anzulegen. Das neue ISO mounten und die 3 oder 4 Dateien in den Ordner kopieren. Dann menu.lst mit einem weiteren Eintrag versehen. Beim Herunterfahren pupsave anlegen und fertig ist die Installation. Das dauert keine 5 Minuten.

Dritter Schritt Einrichten: Größere Programme wie Firefox, Thunderbird, Office usw. werden auf /mnt/home angesiedelt. Dies geschieht einerseits durch SFS Dateien, die man über Quickpet holen kann. Andererseits auch durch Direktkopien. ZB Firefox kann man statt über Quickpet auch direkt von der Mozillaseite als tar.gz holen und nach /mnt/home entpacken. Ein erster Start legt /root/.mozilla an. Diesen Ordner verschiebt man auf /mnt/home und macht einen Symlink zurück nach /root. Damit hat man den mitunter schnell wachsenden Profilordner außerhalb des begrenzten pupsave files. Das gleiche gilt auch für Thunderbird, oder eine Officesuite (siehe meine beiden Einträge im de Forum betreffend Open und Libre Office. Ich habe außerdem auch noch Java RE und Adobe Reader so auf /mnt/home gelegt.

Vorteil dieses Vorgehens:
1. pupsave bleibt klein
2. Alle SFS und sonstigen Programme auf /mnt/home stehen allen Puppies in gleich eingerichteter Weise zur Verfügung. Natürlich auch die Emailkonten, Adressen und Nachrichten.

Ist die Puppy-"Abteilung" auf dem PC einmal so eingerichtet, läßt sich ein weiteres Puppy innerhalb von 15-30 Minuten voll angepaßt einrichten. Schneller geht es sicher mit keiner anderen Methode.

Viel Spaß dabei.

Ergänzung:
Das oben Beschriebene gilt für eine erste Puppy Installation von Windows ausgehend. Wer schon ein anderes Linux mit Grub laufen hat, kann den gesamten Schritt eins auslassen. Dann muß nur der Puppyordner angelegt, gefüllt und Grub angepaßt werden. Aber Achtung: Die syntax von Grub1 und Grub2 ist sehr unterschiedlich! Eine Diskussion dazu findet man hier
http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=54210
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=61299&sid=76e5e40dcf2b16b5b516a86914d37615
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rhadon


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PostPosted: Sat 30 Apr 2011, 09:03    Post subject:  

Solange jweins sich nicht nochmal meldet und dem Ganzen eine konkretere Richtung gibt, hier noch ein paar Anmerkungen zu den Anmerkungen zu den Anmerkungen....

Meist kopiere ich nicht nur die 3 erforderlichen, sondern alle Dateien aus der ISO in einen Ordner (sind noch nicht mal 50k mehr). Vorteil: Falls ich mal dieses Puppy bootfähig auf eine CD, Stick oder sonstwohin installieren will, muss ich nicht erst die ISO herauskramen.

Die Anmerkung von LudgerH, Grub und MBR eine eigene kleine Partition zu spendieren (5MB oder so sind ausreichend) halte ich für gut und sinnvoll. Vorteil: geht auf einer Partition mit Puppy oder Win was schief und es 'hilft' nur noch eine Neuformatierung, dann bleiben Bootloader und MBR unangetastet. Erspart u.U. viele Stunden und viel Adrenalin.

Grub4Dos halte ich mittlerweile für mindestens genausogut wie Grub (nicht Grub2, das ist wieder eine ganz andere Geschichte).

Ab 1GB RAM braucht man meiner Erfahrung nach, keine SWAP Partition.

Die meisten Pets installieren sich unterhalb oder in /root und sind damit im Savefile. Deshalb ist das, was wuwei dazu sagt, richtig, bzw. zumindest eine ernsthafte Überlegung wert (was und wie jemand etwas installiert, bleibt natürlich jedem selbst überlassen).

Einige Programme, z.B. Sunbird (Kalender), Everest (Offline dictionary), Opera portable oder TvBrowser portable habe ich 1mal untehalb von /home installiert und kann aus allen Puppies darauf ohne Neuinstallation zugreifen.

Dann habe ich noch eine 'Basis.sfs' mit z.B. Java, Teamviewer und Skype. Alle Programme, die ich in allen Puppies haben will, kommen hier rein (zumindest in der Theorie, in der Praxis hinke ich immer hinterher). Wenn ich ein neues Puppy installiere/ausprobiere, brauche ich nur noch diese sfs einzubinden und habe die meisten Programme, die ich so haben will.

Ich denke, das langt erstmal als Ergänzung,

Rolf

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wuwei


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PostPosted: Sun 01 May 2011, 04:01    Post subject: Eigene partition für Grub  

@ ludger und rhadon:

Quote:
"Die Anmerkung von LudgerH, Grub und MBR eine eigene kleine Partition zu spendieren (5MB oder so sind ausreichend) halte ich für gut und sinnvoll. Vorteil: geht auf einer Partition mit Puppy oder Win was schief und es 'hilft' nur noch eine Neuformatierung, dann bleiben Bootloader und MBR unangetastet. Erspart u.U. viele Stunden und viel Adrenalin. "


Und wie würde man das praktisch umsetzen, wenn die gegenwärtige Situation so ist:

MBR und Win auf sda1, ntfs
/boot auf sdb1, ext3

Last edited by wuwei on Sun 01 May 2011, 16:12; edited 1 time in total
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rhadon


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PostPosted: Sun 01 May 2011, 05:51    Post subject:  

@wuwei

jetzt hast du mich aber ganz kalt von hinten erwischt! Laughing Laughing
(wenn du eine passendere Redewendung dafür hast, verwende diese Wink )

Als fauler Mensch (alle Genies sind faul; bitte keine Bemerkung darüber, dass der Umkehrschluss nicht immer stimmt Laughing ) habe ich eine ähnliche Situation auf meinem Gericom Laptop und nichts daran geändert Embarassed . Unterschied: /boot ist auf sda2 wo auch viele Unterordner mit Puppies sind.

Bei dir scheint die Situation etwas einfacher. Du könntest mit Gparted boot flag von sda1 auf sdb1 setzen und Grub (oder besser Grub4dos) neu installieren (MBR und Grub auf sdb1), vorher alles wichtige anderswohin kopieren und sdb1 entsprechend verkleinern.

Sollte etwas schieflaufen, boot flag wieder auf sda1, /boot-ordner zurückkopieren und Grub sollte wieder so laufen wie vorher. Jetzt entweder alles andere zurückkopieren (Partition natürlich wieder vergrössern, oder so lassen und die menu.lst entsprechend anpassen.

Auf meinem Eee habe ich xp runtergeworfen, alles ext3 formatiert, sda1 ca. 10MB, Rest sda2 mit einigen puppies (Unterodner, und die Dateien der ISOs reinkopiert.. Grub4dos und MBR auf sda1 installiert (noch genauer, Grub4dos auf sda1 und MBR auf sda). Hat beim 1.mal genauso geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe (kommt leider nicht so oft vor, irgendwas übersehe ich beim 1.mal meistens). Grub4dos hat alle Puppies erkannt und automatisch die Einträge in der menu.lst generiert. Ebenso für die Pupies auf der eingeschobenen sdhc-karte.

Ich sage nicht, man muss/sollte das alles so machen. Der einzige Vorteil ist halt der, wenn mal was unwiederbringlich schief läuft.

Rolf

Um das Ganze noch sicherer zu machen, würde ich alles ausser /boot woandershin kopieren, sdb1 inkl. /boot verkleinern und mit Pudd ein Image erstellen. Dies passiert Sektor für Sektor, d.h., beim zurückspielen ist /boot auch physikalisch an genau dem gleichen Platz wie vorher (zumindest in der Theorie oder besser gesagt, nach meinem Verständnis). Vermutlich sollte ich jetzt hier etwas über Gewährleistungsausschluss schreiben Wink

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Sun 01 May 2011, 13:23    Post subject:  

Hallo zusammen!
Ich verstehe Euer Problem nicht. Ich habe mich ganz naiv darauf verlassen, daß das Programm Grub Bootloader config (Menü-> System-> Grub bootloader config) beim Überschreiben des MBR dort hinterlegt, wo sich der Bootloader Grub befindet. Das deckt sich auch mit der Beschreibung bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record
Quote:
GRUB
Beim Systemstart wird zuerst die „Stage 1“ des GRUB aus dem MBR eingelesen und ausgeführt. Sie hat nur die Aufgabe, die sogenannte „Stage 2“ zu finden. Entweder wird der Sektor der Festplatte, in dem die „Stage 2“ beginnt in der „Stage 1“ hinterlegt oder es wird die Partitionsnummer und der Dateipfad angegeben. Im ersten Fall wird direkt die „Stage 2“ geladen. Im zweiten Fall wird zuerst die „Stage 1.5“, die aus einem Dateisystem-Treiber besteht, aus dem Bootsektor einer Partition geladen. Die „Stage 2“ liegt bei unixoiden Betriebssystemen normalerweise in der Datei /boot/grub/stage2. Die „Stage 2“ liest die Konfiguration aus /boot/grub/menu.lst oder /boot/grub/grub.cfg ein, zeigt ein Bootmenü an und lädt anschließend den Kernel und sein Image oder startet den Bootloader eines anderen Betriebssystems, wie Windows.

Was spricht also dagegen, eine neue kleine Partition anzulegen und Grub mit Grub Bootloader config dort abzulegen?
Gruß LudgerH
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
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PostPosted: Sun 01 May 2011, 15:13    Post subject:  

Hallo LudgerH,

kein Problem, nur verschiedene Möglichkeiten. Wink

Quote:
Was spricht also dagegen, eine neue kleine Partition anzulegen und es mit Grub Bootloader config dort abzulegen?
Nichts,
wie ich weiter oben schrieb:
Quote:
Die Anmerkung von LudgerH, Grub und MBR eine eigene kleine Partition zu spendieren (5MB oder so sind ausreichend) halte ich für gut und sinnvoll.
OK, genaugenommen hast du nur Grub eine eigene Partition spendiert. Jede Festplatte hat nur einen MBR, d.h. der 1. Sektor einer Festplatte. Wuwei ist in der glücklichen Lage, 2 einbegaute Festplatten zu haben. Welcher MBR beim booten angesprochen wird, entscheidet das 'boot flag' (oder ist es doch nur die Reihenfolge master - slave? Mann, jetzt hast du mich verunsichert Embarassed ). Leider kann ich's nicht testen, da von meinen beiden Laptops nur einer überhaupt eine Festplatte hat.

Eine weitere Möglichkeit, bei Bedarf auf den 2. MBR zuzugreifen wäre über das Bios Bootmenü (bei mir F8 ). Die Überlegung war (und ist), dass 2 funktionierende MBRs besser sind als einer, der defekt ist (OK, das war jetzt üble Rethorik).

Eine weitere Möglichkeit wäre es, den MBR zu kopieren und bei Bedarf wieder zurückzuspielen. Funktioniert, aber wenn's soweit ist: ja wo ist denn die Sicherungskopie (sind ja nur ein paar byte) und wie war denn nur noch mal der Befehl dazu??

Zugegeben, das klingt alles recht theoretisch (zumindest solange alles funktioniert).

Was passiert denn z.B. mit dem MBR (auf sda) wenn man die 1. Partition löscht oder neu formatiert? Wird er auch gelöscht oder bleibt er unangetastet? Weiss das hier jemand auswendig? Ich weiss es zugegebenermassen nicht.

Ich denke, ich habe jetzt erstmal genug theoretisiert Embarassed

Rolf

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Last edited by rhadon on Sun 01 May 2011, 15:54; edited 1 time in total
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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
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PostPosted: Sun 01 May 2011, 15:47    Post subject:  

Hallo rhadon!
Quote:
Was passiert denn mit dem MBR (auf sda) wenn man die 1. Partition löscht oder neu formatiert? Wird er auch gelöscht oder bleibt er unangetastet?

Na zumindest bei einer Neuinstallation von Windows wird die Partitionstabelle im MBR nicht mit formatiert solange man nicht mit solchen Befehlen wie http://www.microsoft.com/resources/documentation/windows/xp/all/proddocs/en-us/bootcons_fixboot.mspx?mfr=true hantiert.
Gruß LudgerH
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
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PostPosted: Sun 01 May 2011, 16:06    Post subject:  

Bevor ich zu dieser hochinteressanten und verwirrenden Diskussion etwas hinzufüge, muß ich das erst einmal überschlafen.

Vorher aber werde ich noch einen anderen Eintrag ins Forum setzen, damit das hier zu finden ist, denn unter dem bisherigen Post-Titel kann man unmöglich auf dieses Thema schließen.
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