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LazY Puppy 2.0.2 Final - Build 0.0.5 DE!
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Sun 12 May 2013, 12:47    Post_subject:  

Quote:
Glaube, du hast die letzten Beiträge nicht richtig gelesen oder?
Wenn 563MB ein Problem sein sollten dann nehme ich halt meine 1MB große Runtime (übrigens ohne LP2_DevX.sfs als Abhängigkeit)! Das Standard-Gambas.sfs nehme ich jetzt erst mal aus Bequemlichkeit. Du siehst es gibt immer mehrere Wege die auch sinnvoll sind.

Doch, habe ich!

Ob nun 563 MB, 40 MB oder 1 MB. Ein Vergleich mit der Größe der anzuzeigenden Konfigurationsoberfläche -nach Deinen Angaben im anderen Post: 9KB- zeigt doch schon den ganzen Irrsinn.

1 MB = 1024 KB

Somit ergeben 1024 KB : 9 KB das 113,777-fache an benötigtem Speicher!

Eine komprimierte Skriptdatei einer Größe von 10 KB ist (laut meinem gerade durchgeführten Versuch) exakt 207 Bytes groß!

Somit belegt ein 1 MB großes komprimiertes Programm-Modul das 4946,859903-fache an Speicherplatz des Skriptes, um das es eigentlich geht!

Obendein bezweifle ich, daß Deine Konfigurationsoberfläche, angelegt als Bash/GtkDialog Skript eine Größe von 9 KB erreichen würde; wohl allenfalls ein paar wenige hundert Byte, womit sich das Ganze wohl in einem Bereich des 100.000-fachen bewegen dürfte, der sich wiederum noch einmal erhöht, wenn man den Speicherplatz der entpackten Daten des 1 MB großen Programm-Moduls als Grundlage zur Berechnung heranzieht!

Da fällt mir Deine letzte Anfrage ein, ob ich nicht die bei der Startskripterzeugung automatisch eingefügten Kommentare am Anfang und am Ende jedes Startskriptes (wohl so um die 10 Zeilen Text), die ja immerhin auch Dich als Ideengeber für die Startskripte sowie z.B. sunburnt (für seine Hilfe durch Codebeispiele etc) und auch shinobar (für seine Übernahme meines Vorschlages der zu der Option --skip-fixmenus führte) als Mitwirkende benennt, entfernen könnte - um Speicherplatz zu sparen!

Schlußendlich wenn Du Dich nun noch auf eine tage-, wochen- oder gar monatelange Suche nach einer aktuelleren Version von Gambas begibst, dann steht doch der Aufwand zum Ergebnis in keinem vernünftigen Verhältnis mehr! Und es wird auch dadurch nicht besser, wenn Du hunderte oder gar tausende solcher Konfigurations-GUIs auf diese Art erstellen würdest!

Die Vernichtung einer Galaxie zur Erhaltung eines Kometenfragmentes wäre um einiges mehr verständlich und nachvollziehbar!

Code:
Ist doch gut, wenn aus meiner Idee und meinem ersten Programm verschiedene Erweiterungen entstehen! Das zeigt doch nur, wie genial das grundsätzliche Konzept ist!

Ja, das ist es tatsächlich. Es kommt aber erst vollständig zur Geltung und verschafft einem restlos alle Annehmlichkeiten, wenn die Variomenügruppen mit den Openbox Desktops synchronisiert sind; denn dann hat man tatsächlich immer nur das sichtbar auf dem Monitor, womit man gerade arbeitet. Also keine unnötigen Fenster und/oder Programme und dadurch eine bessere Übersicht auf dem Monitor sowie leichteren Zugang zu den Icons der Variomenügruppe auf dem Desktop.

Quote:
Ich arbeite mit meiner eigenen, ursprünglichen Version. Da habe ich beim Booten über mein ConfigMaster mehr Kontrolle was genau geladen wird und alles was ich brauche, speziell auch für Notebooks habe ich im Griff!
Meinen Ansatz die Konfiguration über scripte für jede Komponente zu starten finde ich nach wie vor besser! Bisher gibt es nur den Nachteil, dass meine Scripte erst nach dem kompletten Bootvorgang laufen und dein System eben schon am Anfang! Die Einstellungen am Anfang zu machen wäre natürlich günstiger aber man kann halt nicht alles haben

Exakt, man kann nicht alles haben - aber Du könntest!

Das von mir aktualisierte System Deines PhyTechL, verfügt ja bereits über alles, was ich hier in meiner LazY Puppy 3 Version habe und verwende.

Natürlich steht es Dir frei, Deinen Ansatz für das Konfigurationsmodul, 'besser' zu finden. Jedoch gerade Dir als Pädagoge sollte bewußt sein: 'besser finden' ist in absoluter Vollkommenheit subjektiv!

Nachdem ich gestern mal wieder spaßeshalber mein altes Lucid 525 gestartet habe (an dem ich vor LazY Puppy arbeitete), viel mir auf, daß alle Puppies ja über etwas verfügen, das es in LazY Puppy schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gibt: das Save-Icon auf dem Desktop, welches ja zu einer Funktion führt, die wiederum jene Dateien, die in der Speicherdatei landen (sollen) speichert. Das führte mich zu dem Skript /usr/sbin/snapmergepuppy - welches wiederum ebenfalls aus rc.shutdown aufgerufen wird, nachdem rc.shutdown alle Optionen zur Einstellung der Größe und des Dateisystems der Speicherdatei offerierte.

Wenn man einmal den ganzen notwendigen Kram zur Erstellung der Speicherdatei sowie des Dateisystems innerhalb der Speicherdatei (incl. der ganzen Überprüfungen nach vorhandenem Speicherplatz etc.pp.) außer Acht läßt, dann reduziert sich die Funktion von Barry Kaulers snapmergepupy Skript auf exakt das, was ich hier bei der Erstellung meines Konfigurationsmoduls ausführe: das Kopieren von Dateien aus pup_rw!

rc.shutdown in LazY Puppy, Zeile 757 wrote:
/usr/sbin/snapmergepuppy /initrd/pup_ro1 /initrd/pup_rw

Einziger Unterschied:

Ich kopiere die Dateien in ein eigenes Verzeichnis und sortiere Verzeichnisse und Dateien durch vordefinierte Listen aus; das Skript snapmergepuppy hingegen verwendet das Verzeichnis pup_ro1 (das im Livebetrieb immer leer ist und in dem später die Speicherdatei steckt, wenn eine verwendet wird) und Verzeichnisse sowie Dateien werden über diverse Funktionen, also reinen Bash-Code, aussortiert (was sicher die bessere, weil umfassendere Lösung darstellt, was die Verwendung unter unterschiedlichen Hardwarebedingungen betrifft).

Aber auch diesen Code werde ich noch knacken und dann leite ich die Ausgaben/Aktionen von snapmergepuppy (dann lazysnapmergepuppy) in meine eigenen Verzeichnisse um - et voila!

Gruß,

Rainer

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der-schutzhund

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PostPosted: Sun 12 May 2013, 14:23    Post_subject:  

Quote:
aussortiert (was sicher die bessere, weil umfassendere Lösung darstellt, was die Verwendung unter unterschiedlichen Hardwarebedingungen betrifft).

Hatte ich das nicht auch schon mal irgendwo fallen lassen: "einfach die Speicherdatei" aber halt ohne das "Dateisystem" wodurch der Speicher eingeschränkt wird!

Allerdings möchte ich persönlich nicht so gerne alles gesichert haben, damit im System nicht alles Mögliche verstellt werden kann und nur das Löschen der Speicherdatei bleibt!

Was ich mittlerweile auch als sehr praktisch empfinde ist bei meinem ConfigMaster die Möglichkeit die Zugangsdaten für WLan einfach in der GUI einzutragen. Damit erspart man sich das Konfigurieren des wlan über die verschiedenen Masken was für Anfänger unübersichtlich sein kann.

LG

Wolfgang
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R-S-H

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PostPosted: Sun 12 May 2013, 16:44    Post_subject:  

Quote:
Hatte ich das nicht auch schon mal irgendwo fallen lassen: "einfach die Speicherdatei" aber halt ohne das "Dateisystem" wodurch der Speicher eingeschränkt wird!

Gut möglich, aber:

1. ist es keine Option, zuerst den PC herunterzufahren, um eine Speicherdatei zu erstellen; ihn anschließend ohne Speicherdatei erneut zu starten und dann etwas zu Programmieren, das einem die benötigten Dateien aus der Speicherdatei kopiert, um anschließend und zukünftig aus solchen Speicherdateien ein Konfigurations-Modul erstellen zu können

2. hättest Du einen solchen Test ja einmal durchführen können; denn schließlich:
- a: verfügst nur Du über die entsprechende Hardware, die Du konfigurieren möchtest
- b: bin ich hier nicht der Leiharbeiter, der auf jeden noch so vagen Vorschlag zu reagieren hat - insbesondere dann nicht, wenn der Vorschlagende durchaus in der Lage ist, solche Versuche eigenständig und ohne explizite Aufforderung bzw. Anleitung durchzuführen

3. arbeitete ich zu der Zeit bereits länger exakt daran: nämlich die Daten der Speicherdatei zu verwenden, um ein Konfigurations-Modul zu erstellen - nur eben ohne die Speicherdatei; denn exakt diese Daten stehen in pup_rw (woraus ich, seit dem Beginn meiner Arbeit daran, die Daten für das Konfigurations-Modul entnehme)

Ich hatte Dich letztens einmal gefragt, was Du denn glaubst, wie lange ich benötigte, mein erstes funktionierendes Konfigurations-Modul zu erstellen; leider hast Du keine Schätzung abgegeben. Nun denn: ich benötigte exakt einen einzigen Versuch!

Denn bei meinem ersten Versuch übernahm ich alle Verzeichnisse, die in pup_rw auftraten in das Konfigurations-Modul - mit Ausnahme von initrd und mnt (aus offensichtlichen Gründen). Das ist die Liste mit den zu durchsuchenden Verzeichnissen. Die anderen drei Listen entstanden nach und nach durch Herumprobieren und so konnte ich die Größe des von mir benötigten Konfigurations-Moduls von anfänglich (glaube ich) rund 14 MB auf durchschnittlich 4,5 MB reduzieren, Diese voreingestellte Konfiguration dieser Listen kann natürlich bei Dir nicht passen - weshalb Du diese natürlich anpassen mußt. Ich weiß nicht, warum Du das nicht einfach 'mal machst...

Quote:
Allerdings möchte ich persönlich nicht so gerne alles gesichert haben, damit im System nicht alles Mögliche verstellt werden kann und nur das Löschen der Speicherdatei bleibt!

Ja, und genau das kannst Du ausschließen, wenn Du mein Konfigurations-Modul sowie die Datenmodul-Verwaltung verwendest und die -nunmehr so oft genannten- Listen der Konfigurations-Modul-Erstellung an Deine Notwendigkeiten anpaßt!

Das ist definitiv der Vorteil am Nachteil meines manuellen Ausschlußverfahrens gegenüber dem Code-basierten von snapmergepuppy!

Quote:
Was ich mittlerweile auch als sehr praktisch empfinde ist bei meinem ConfigMaster die Möglichkeit die Zugangsdaten für WLan einfach in der GUI einzutragen. Damit erspart man sich das Konfigurieren des wlan über die verschiedenen Masken was für Anfänger unübersichtlich sein kann.

Dinge, die solche Eingaben erfordern und keinen Neustart von X erforderlich machen, auf diese Weise zu realisieren, ist sicher am sinnvollsten. Warum sollte man solchen Code auch mehr oder weniger statisch in eines der verschiedenen Boot-Skripte einbauen?

Gruß,

Rainer

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R-S-H

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PostPosted: Mon 20 May 2013, 15:00    Post_subject:  

Hallo.

Dank backi bin ich im englischsprachigen Forum über einen Thread gestolpert, welcher ein e17 Fenstermanager Package zum Herunterladen offeriert. Wenn dieses Package jedoch einfach in LazY Puppy installiert wird, dann zerstört es die speziellen Funktionen der LazY Puppy Shutdown-GUI.

Nach einigen Stunden der Anpassung schaffte ich es, e17 als neuen Fenstermanager in mein Osiris Studio (ein LazY Puppy Derivat) fest einzubauen, was die Größe des Osiris Studio ISOs jedoch von 289 MB auf 309 MB um 20 MB anwachsen ließ (incl. zweier installierter Themen für e17).

Da der e17 Fenstermanager in /opt steckt und seine Bibliotheken von dort bezieht, kann man e17 nicht einfach installieren, X neustarten und e17 verwenden. Das Verzeichnis /opt muß dem System erst bekanntgemacht werden (zur Verwendung von e17), was nach einer Installation nur durch einen Neustart zu erreichen ist.

Deshalb bleibt für LazY Puppy Anwender, die LazY Puppy ohne Speicherdatei verwenden, nur die Möglichkeit eines Remasters, um e17 verwenden zu können. Eine Verwendung als SFS Datei habe ich noch nicht ausprobiert - werde dies aber tun, sobald ich die Zeit dazu finde.

Sollte dieser Versuch von Erfolg gekrönt sein, dann werde ich ein e17 SFS erstellen. Die erweiterten Bootoptionen von LazY Puppy bieten ja die Möglichkeit, jedes beliebige Programm-Modul (SFS) bereits beim Start als Erweiterungsmodul hinzuladen zu können. Wenn der Fenstermanager e17 auf diese Art verwendet werden kann, werde ich dieses Programm-Modul (dann wohl LP2_WM_e17.sfs o.s.ä.) für alle LazY Puppy Anwender zum Herunterladen anbieten. Im Falle des Falles wird der LazY Puppy Easy Online Updater ein Update Package für die Shutdown-GUI zur Verfügung stellen, nach dessen Installation der Verwendung von e17 in LazY Puppy wohl hoffentlich nichts mehr im Wege stehen wird.

Bis dahin...

Gruß

RSH
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der-schutzhund

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PostPosted: Mon 20 May 2013, 15:36    Post_subject:  

Hallo Rainer,

schönes Foto!
Was hat dieser Fenstermanager denn für einen Vorteil?

Hier im deutschen Forum ist es jetzt ja sehr still geworden, wenn man sich gerade nicht mal wieder um die Bedeutung eines einzelnen Wortes streitet Laughing

LG

Wolfgang
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R-S-H

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PostPosted: Mon 20 May 2013, 19:07    Post_subject:  

Hallo, Wolfgang.

Quote:
...wenn man sich gerade nicht mal wieder um die Bedeutung eines einzelnen Wortes streitet

Na ja. Ich denke, oui wird schon verstanden haben.

Schließlich hatte ich das bereits vor einigen Wochen (als mir bewußt wurde, was die da übersetzen; gesehen hatte ich das schon lange vorher) im französichen Forum in einer Art Geschichte geposted. Diese Geschichte sagte sinngemäß ungefähr aus, daß ich gerade ein großes Geheimnis entdeckt hätte, das wohl sonst niemand kennt: und zwar das AH noch lebe und irgendwo im südamerikanischen Urwald auf einer Lichtung, über Sonnenkollektoren mit Elektrizität versorgt und über Sattelit mit dem Internet verbunden sei. Er mache Online-Jobs; Übersetzungen für Google; französisch nach deutsch - und dann führte ich dieses Wort an. Laughing

Zuerst wußten die Franzosen wohl auch nicht so recht, was ich wollte Shocked , aber nachdem ich noch einmal deutlich machte, daß dieses Wort in Deutschland zur Begrüßung und Verabschiedung schon lange nicht mehr verwendet wird und eben von 1933 bis 1945 verwendet wurde, da dämmerte es ihnen und man sah ein, daß dies tatsächlich ziemlich schwarzer Humor sei. Laughing

Na ja, wie auch immer. In unserem Land sind mindestens zwei Dinge per gesetzlicher Definition frei: die Künste und die Wissenschaften!

Ich bin Künstler, also bin ich FREI!

Und Menschen, die freier sind als andere Menschen, stehen nun einmal (leider noch immer) nicht nur unter besonderer Beobachtung, sondern wird auch auf deren Äußerungen besonderes Augenmerk gelegt. Laughing

Mein Schwager verstarb mit 30 oder 31 Jahren an Krebs. Ich selbst hatte nie einen besonders innigen Kontakt zu ihm (wie auch zum Rest meiner größeren Familie), obwohl wir eine große Strecke zusammen in derselben Band spielten. Dieser Mensch lud mich im Angesicht des Todes, nur wenige Wochen bevor es vorbei war, zu einem Abendessen in ein Restaurant ein, welches in der Nähe unserer beider, damaligen Wohnorte lag. Ich wäre damals gerne gestorben, denn ich lebte zu dieser Zeit in Trennung, in einer leergeräumten Drei-Zimmer-Wohnung. Alles, was ich besaß, waren: ein kleiner Ferneseher, meine Stereoanlage, meine Synthesizer und mein Atari ST Computer sowie eine Matratze und eine alte kaputte Lautsprecherbox, auf die ich das letzte verbliebene Kissen legte, damit ich zumindest weich sitzen konnte - ja, auf dieser Lautsprecherbox! Laughing

So saß ich also als kleines Häufchen Elend, das sich selbst bemitleidete vor meinem Schwager, der nun bald sterben würde. Er sagte mir, daß er sofort mit mir tauschen würde, wenn es ginge, und ich solle froh sein, nicht sterben zu müssen - was mir erst später am Abend einleuchtete.

Dann erleuchtete er mich!

Er erzähllte mir davon, daß er gerne mehr wie ich gewesen wäre bzw. so wie ich, sich mehr auf die Musik und seine Bilder konzentriert hätte (er war kein so begnadeter Gitarrist, aber das machte er im Malen und Zeichnen mehr als wett!), anstatt immer auf das zu achen, was seine Familie, sprich, Großeltern, Eltern, Ehefrau und Anverwandte an Ansprüchen an ihn hätten. Kurzum: er erklärte mir zusammenfassend gesagt, daß er mich auch immer mit einem "komischen" Blick betrachtet hätte, daß ich aber in Allem Recht gehabt hätte und er es nun, da es zu spät ist, zutiefst bereut, nicht mehr von dem getan zu haben oder zu leben, wie ich es tue bzw. tat.

Ich kann Dir also versichern, lieber Wolfgang: derartige Offenbarungen, von sich im Angesichte des Todes befindlichen Menschen, zumal, wenn sie Verwandte sind, machen einen Menschen frei!

Sether mache ich nur noch, was ich will - natürlich im Rahmen geltender Gesetze und mit einem Blick darauf, niemandem wirklich zu schaden!

Was soll mir da ein Streit um ein Wort oder die falsche Bedienung eines wirklich genialen Betriebsystems, tatsächlich an Schaden zufügen können?

Also, wirklich: alles Bestens! Laughing Very Happy

Quote:
Hier im deutschen Forum ist es jetzt ja sehr still geworden,...

Stimmt!

Aber wie ich sehe, bist Du nach wie vor aktiv und auf der Suche nach Lösungen für Deine speziellen Anwendungen und Bedürfnisse. Die Stille im Forum scheint zwar besonders hervorstechend das deutschsprachige Forum zu betreffen - aber nicht nur.

Auch im englischsprachigen Forum ist es merklich stiller geweorden. Die Hochphase der Entwicklungen von Puppies und neuen Programmen ist wohl erst einmal vorbei. Im Laufe der Zeit werden die Programme natürlich stabiler bis hin zur Perfektion (so hat shinobar z.B. zwischen Version 1.9.6 und 1.9.7 von sfs_load mehrere Monate verstreichen lassen (können)). Und neue Puppies bzw. Derivative muß man ja auch nicht ständig produzieren und/oder veröffentlichen. Schließlich ist ein neues Puppy mit neuen Bildschirmhintergründen und der Addition einiger Programme auch von nicht so versierten Anwendern zu bewerkstelligen und anzufertigen.

LazY Puppy ist gut so, wie es ist. Daran etwas zu ändern und anschließend ein neues ISO zu veröffentlichen, ist definitiv nicht notwendig. Auch deshalb nicht, da der Großteil der Puppy Linux Anwender auf der Suche nach anderen Systemen ist und wohl hauptsächlich immer auch auf die neueste Version von Puppy Linux wartet und umsteigt.

Zusätzlich habe ich, durch die Veröffentlichung verschiedener LazY Puppy spezifischen Programme für andere Puppies, dafür gesorgt, daß LazY Puppy inzwischen "depreciated" ist - wie oui im englischsprachigen Forum mitteilte - was mich wiederum freier macht! Laughing

LazY Puppy hat seine Schuldigkeit getan und ich habe meine Beitrag zu Puppy Linux geleistet. Einen nicht unreheblichen, wie ich denke - zumal, als ein Anfänger, nach wie vor!

Mit LazY Puppy habe ich hier einen Goldschatz, an dem ich natürlich weiterhin arbeite. Das ist aber alles auf meine Notwendigkeiten ausgerichtet und auch nicht mehr zweisprachig. Um den Komfort diese Goldschatzes in andere Puppies übernehmen zu können, habe ich mir den V.S.P.-LazY-Puppy Builder gebaut. Mit diesem kann ich innerhalb weniger als einer Stunde aus jedem Puppy ein LazY Puppy erstellen, daß mir nach dem ersten Remaster bereits 95% des Komforts von LazY Puppy zur Verfügung stellt.

Um zu testen, ob das neue Puppy für ein LazY Puppy geeignet ist, habe ich inzwischen ein LazY Puppy SFS. Ich muß nur ein vorbereitetes Openbox PET installieren, X neustarten, das LazY Puppy SFS hinzuladen und kann loslegen, Module umzuwandeln, Startskripte zu erzeugen und alles das zu tun, was die LazY Puppy spezifischen Programme zu bieten haben!

Also, auch hier: alles Bestens!

Quote:
Hallo Rainer,

schönes Foto!
Was hat dieser Fenstermanager denn für einen Vorteil?

Ich weiß nicht, welchen Vorteil dieser Fenstermanager hat - wenn er denn einen haben sollte. Ich habe ihn ja auch gerade erst entdeckt und kannte ihn vorher nur aus einem MacPup 525, das ich kurzzeitig verwendete, bevor ich zu Lucid wechselte und meine Arbeit an LazY Puppy begann.

Über einen Post von backi bin ich darüber gestolpert. Er wurde von pemasu in Lucid kompiliert, und zwar zu der Zeit, als ich noch an LazY Puppy 528-4 arbeitete und diese Version noch nicht veröffentlich war.

Das Ganze war nur ein Test und ist für mich nicht wirklich zu gebrauchen, da das Variomenü, so wie ich es hier installiert habe (mit den synchronisierten Openbox Desktops) nicht zu verwenden ist. Auch habe ich noch nicht herausgefunden, wie man Icons zum Desktop hinzufügt.

Er sieht halt einfach irgendwie gut aus, und wenn ich es schaffe, ein SFS zu erstellen, das man beim Starten hinzuladen kann, um direkt in den e17 Desktop zu starten, dann wäre das sicher eine nette Addition zu LazY Puppy. Einbauen möchte ich es nicht, denn man hat nach wie vor Zugriff auf z.B. die Menüeinträge von Openboxkonfiguration etc. pp. und ich weiß nicht, was passiert, wenn man diese in e17 startet.

Gruß,

Rainer

EDIT:

Könnte Dir das hier bei Deinem anderen Problem behilflich sein?
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?p=704548#704548

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der-schutzhund

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PostPosted: Tue 21 May 2013, 04:54    Post_subject:  

Hallo Rainer,

schön mal wider von dir zu hören!

Quote:
Könnte Dir das hier bei Deinem anderen Problem behilflich sein?

Es sieht wirklich so aus, als ob es genau das wäre, was ich suche!

Seit ich darauf gekommen bin, dass ich meine Emails auch aus PhyTechL heraus bearbeiten kann nutze ich die letzten Tage überhaupt nur noch mein Linux! Hatte ganz vergessen, dass ich ja die portable Version von Thunderbird unter Windows verwende und die kann ich ja ebenso von Linux aus starten.

Was ich im Augenblick an PhyTechL mache, betrifft nur die Bedienungsfreundlichkeit. Dafür muss ich neue Rox Typen einrichten damit es dann möglich ist, Dateien oder Programme durch Doppelklick aus dem Rox zu starten, wenn das benötigte Programmmodul halt noch nicht geladen ist. Wenn ich künftig PhyTechL als ausschließliches Betriebssystem nutze dann will ich das so haben! Es geht ja auch alles in Puppy / Linux aber wenn ich jetzt überlege, wie lange ich jetzt schon wieder dahinter her suche um diese "einfache Sache" zu erfahren.....

Zweite Baustelle ist nach wie vor ein aktuelles Programm zu finden um schnell und komfortabel Linuxanwendungen, wie z.B. GUIs, zu erstellen.
Vielleicht hast du es etwas verfolgt. Es gibt verschiedene Ansätze wie z.B. VisualBash was ja genial wäre aber damit geht es auch nicht voran!
Als aktuell brauchbares System habe ich bisher wirkich nur Gambas gefunden und nutzen können. Damit lassen sich auch von mir als Linuxanfänger schnell brauchbare Anwendungen erstellen. 2.7.1 ist halt nur schon 5 Jahre alt und da hätte ich schon gerne eine aktuelle Version.
Leider gibt es Probleme beim Compilieren.
Als ich mein ConfigMaster damit programmiert habe bin ich extrem schnell damit klar gekommen, weil es vom Ansatz genau wie Delphi / Lazarus aufgebaut ist und weil es halt auch eine gute deutsche Anleitung gibt!
Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt sich damit zu beschäftigen weil man dann auch als Anfänger schnell größere Anwendungen zu erstellen als mit Bash allein.

LG

Wolfgang
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Thu 23 May 2013, 01:04    Post_subject:  

Quote:
Seit ich darauf gekommen bin, dass ich meine Emails auch aus PhyTechL heraus bearbeiten kann nutze ich die letzten Tage überhaupt nur noch mein Linux!

Surprised

Ich dachte Du verwendest schon länger nur noch Dein PhyTechL Puppy...

Quote:
Was ich im Augenblick an PhyTechL mache, betrifft nur die Bedienungsfreundlichkeit. Dafür muss ich neue Rox Typen einrichten damit es dann möglich ist, Dateien oder Programme durch Doppelklick aus dem Rox zu starten, wenn das benötigte Programmmodul halt noch nicht geladen ist.

Der hat mich doch tatsächlich irritiert, als ich Dein PhyTechL ausprobierte: der Doppelklick Laughing

Quote:
Vielleicht hast du es etwas verfolgt. Es gibt verschiedene Ansätze wie z.B. VisualBash was ja genial wäre aber damit geht es auch nicht voran!

Ja, ich hatte es sogar heruntergeladen; konnte aber nichts damit anfangen. Sämtliche Skripte gaben im Terminal nur eine Meldung aus, daß das Skript beendet wurde und man Enter drücken sollte. Für stundenlanges Herumprobieren fehlte mir dann aber doch die Zeit.

Pssst, nicht weitersagen. LazY Puppy Precise 5.6, Gebaut mit dem V.S.P.-LazY-Pupppy Builder 1.0.31, Bauzeit 17 Minuten incl. des ersten Remasters, Feinjustierung ca. 2 Stunden (da in neuen Puppies ziemlich viele neue Kategoriedefinitionen enthalten sind; die mußte ich manuell in die Menüstruktur von LazY Puppy (für alle Anwendermodi) eintragen), GIMP 2.8.4 gestartet über ein SFS P.L.U.S. Startskript aus dem SFS (erstellt aus .pet Packages für Precise) heraus. Im Hintergrund spielt der ALSA Player aus dem LP2_ALSAPlayer-0.99.81.sfs, Lee Ritenour, Six String Theory.

That's pretty cool! Laughing


Gruß,

Rainer

P.S.

Online mit LazY Precise 5.6, LP2_Firefox7.sfs und meinem GPRS USB Modem
LazY-Precise-5.6_GIMP-2.8.4.jpg.jpg
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R-S-H

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PostPosted: Thu 23 May 2013, 06:38    Post_subject:  

Falls es noch irgend jemand nicht mitbekommen haben sollte: im LazY Puppy SFS Repository gibt es seit einiger Zeit das geniale Fraktal-Grafik-Programm, LP2_WildFire-0.67r3.sfs, mit dem sich wirklich wunderschöne Bildschirmhintergründe erstellen lassen!

Das abhängige Java SFS wird über ein erzeugtes Startskript automatisch heruntergeladen (sollte es zumindest). Definiert wurde das LP2_jre-1.7u13-i586.sfs.

Läuft in LazY Puppy und Precise gleichermaßen gut!
capture30325.jpg
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capture11661.jpg
 Description   GIMP Composit aus verschiedenen, überlagernden Fraktalgrafiken, erzeugt mit WildFire
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
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PostPosted: Thu 23 May 2013, 15:08    Post_subject:  

Quote:
Ich dachte Du verwendest schon länger nur noch Dein PhyTechL Puppy...

In der Schule schon, hier zuhause nicht!

Quote:
Der hat mich doch tatsächlich irritiert, als ich Dein PhyTechL ausprobierte: der Doppelklick Laughing

Ja, das habe ich umgestellt, da beim Überfahren von icons auf dem Desktop immer mal wieder aus Versehen Programme gestartet wurden.
Die Schüler hatten auch Probleme, weil sie, wie bei Windows gewohnt, Doppelklicks ausführten und damit oft Programme doppelt starteten.
Das ist jetzt alles kein Problem mehr.

Quote:
Quote:
Vielleicht hast du es etwas verfolgt. Es gibt verschiedene Ansätze wie z.B. VisualBash was ja genial wäre aber damit geht es auch nicht voran!

Ja, ich hatte es sogar heruntergeladen; konnte aber nichts damit anfangen. Sämtliche Skripte gaben im Terminal nur eine Meldung aus, daß das Skript beendet wurde und man Enter drücken sollte. Für stundenlanges Herumprobieren fehlte mir dann aber doch die Zeit.

Glaube VisualBash benötigt KDE3 oder 4. Kenne mich da aber nicht so aus deshalb komme ich damit nicht weiter!
Mein Favorit ist aber nach wie vor Gambas! Echt schade, dass es hier offensichtlich keinen gibt der mir dabei helfen kann! Embarassed

LG

Wolfgang
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antilet

Joined: 17 Aug 2012
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PostPosted: Fri 24 May 2013, 08:36    Post_subject:  

der-schutzhund wrote:
Mein Favorit ist aber nach wie vor Gambas! Echt schade, dass es hier offensichtlich keinen gibt der mir dabei helfen kann! Embarassed

Vielleicht hilft das: http://de.wikibooks.org/wiki/Gambas

(...auch wenn ich nicht weiß, was du damit machen willst - oder ist es noch das GUI-Thema, dann wäre meiner Meinung nach GtkDialog der bessere Ansatz. Aber jeder arbeitet mit dem Tool was ihm am besten liegt - ich nutze für viele Dinge Excel-VBA, einfach weil es für mich am einfachsten ist, auch wenn es eigentlich gar nichts mir Excel zu tun hat...)

_________________
Toshiba Satallite M30X-124 | ATI Mobility Radeon 9700 | Intel PRO/Wireless 2200BG
Most Linux need special boot options to boot on this laptop: i8042.nomux=1 highres=off nohz=off irqpoll

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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
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Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Fri 24 May 2013, 09:56    Post_subject:  

Hallo antilet,

was Gambas selbst angeht, ist der deutsche Gambas Club eine gute Adresse.

Gambas ist nicht nur eine gute Entwicklungsplattform für kleine GUIs sondern eignet sich auch um komplexe Programme zu erstellen.
Je einfacher neue Software erstellt werden kann desto mehr gibt es! Die Entwicklungszeit verkürzt sich und fertige Programme können leichter von anderen Usern angepasst werden. Eine grafische Oberfläche erstellt auch ein Anfänger innerhalb von Minuten und das ohne einen einzigen Befehl zu kennen. Auch für die Anbindung von Hardware über z.B. die serielle Schnittstelle gibt es fertige Komponenten ebenso wie z.B. einen Timer für Abläufe die ein festes Zeitraster benötigen wie Simulationen etc.
Oft ist eine Hürde der Einstieg für Programmierer die von Windows kommen und nun Progs. unter Linux erstellen wollen, da sie sich komplett in ein neues System einarbeiten müssen. Bei Gambas ist das nicht der Fall, weil sowohl die Oberfläche als auch die Befehle / Funktionen eng an VisualBasic angelehnt sind. Ich komme von Delphi / Lazarus und komme auch sehr gut und vor allem schnell damit klar.
Lazarus wäre natürlich auch eine Möglichkeit allerdings sind die erzeugten Programme extrem viel größer im vergleich zu den Gambasprogrammen!

Natürlich ist Bash eine mächtige und systemnahe Sprache aber sie bietet so gar keine zeitgemäße Unterstützung z.B. für grafische Oberflächen. Jedes Fensterchen muss, wie bei Linux üblich von Hand eingetippt werden. Das geht alles wenn man jeden einzelnen Parameter kennt und richtig setzt. Das ist einem Linuxeinsteiger nicht zuzumuten und sorgt weiterhin dafür, dass die Akzeptanz von Umsteigern zu langsam oder überhaupt nicht steigt!

LG

Wolfgang
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PostPosted: Fri 24 May 2013, 18:37    Post_subject:  

Sorry, Euren Gambas-Talk zu unterbrechen, aber so schnell wird man zum "Gefangenen". Laughing

Dieses Programm hat mich echt "gefangen".
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PostPosted: Sat 25 May 2013, 00:25    Post_subject:  

Kleiner Nachtrag zum LazY Precise 1.56:

Nachdem das System nun über 50 Stunden ununterbrochen lief und mehr als 40 Programm-Module (SFS Dateien) geladen waren, ließen sich alle Programm-Module, bis auf eins, problemlos entladen. Amarok, welches auch in meinem LazY Puppy Probleme beim Entladen hat, ließ sich erst nach einem Neustart von X entladen (wie in LazY Puppy - in Eurem LazY Puppy funktioniert Amarok nicht).

Alles in Allem ist das System stabil, wenn auch wesentlich langsamer, was das Laden und Entladen bzw. das Ein- und Aushängen von Programm-Modulen betrifft, als LazY Puppy - im Durchschnitt benötigt ein Programm-Modul mehr als die doppelte Zeit, als in LazY Puppy !!!

Die deutschsprachige Oberfläche (insbesondere das Menü, wenn JWM verwendet wird, springt gelegentlich (nach dem Installieren von Programmen) zurück auf englischsprachige Menükategorien (installiert wurde das langpack_de-20130406.pet). Das verhält sich möglicherweise anders, wenn eine Speicherdatei verwendet wird - kann ich aber nicht bestätigen, da ich keine verwende. Anscheinend ist es auch nicht möglich, aus einem mit installiertem, deutschsprachigem Language-Pack neuerstellten System, ein neues für eine englischsprachige Oberfläche zu erstellen, da die durch das DE Language Pack ersetzen Menüeinträge über keine englischsprachigen Einträge mehr zu verfügen scheinen - schade!

Für den reinen Anwender zu vernachlässigen, für den Developer aber, der in einer deutschsprachigen Oberfläche entwickeln, und dennoch auch eine englischsprachige Version veröffentlichen will, wäre dies mehr als nur unbequem!

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PostPosted: Sat 25 May 2013, 21:02    Post_subject:  

Hallo, Wolfgang!

Quote:
Jedes Fensterchen muss, wie bei Linux üblich von Hand eingetippt werden. Das geht alles wenn man jeden einzelnen Parameter kennt und richtig setzt. Das ist einem Linuxeinsteiger nicht zuzumuten und sorgt weiterhin dafür, dass die Akzeptanz von Umsteigern zu langsam oder überhaupt nicht steigt!

Ich denke nicht, daß die Akzeptanz von Linux und/oder auch gerade Puppy Linux, bei Windows Anwendern bzw. den Umsteigewilligen, davon abhängig ist, ob eine GUI mit Bash, also "zu Fuß", oder mit einem GUI-Builder erstellt werden muß oder kann.

Der gemeine Umsteigewillige (bzw. der, den die solche Wünsche äußernden Personen wohl im Blick haben) ist wohl eher nicht der Typ Computeranwender, der sich mit dem Programmieren herumschlagen will.

Wer sich mit dem Programmieren von Skripten, Programmen und dem selbsttätigen Reparieren von Funktionen, die in anderen Systemen im Allgemeinen "out of the box" funktionieren, herumschlagen will, der läßt sich ganz sicher nicht davon abhalten, Skripte bzw. GUIs manuell erstellen zu müssen.

Grundsätzlich halte ich den Gedanken oder den Wunsch, möglichst viele Meschen dazu zu bewegen, von Windows auf Linux umzusteigen für eine Phantasterei - iinsbesondere, wenn es sich beim Linux um Puppy Linux handelt. Ich denke, insbesondere Puppy Linux ist nicht wirklich dazu geeignet, als vollwertiger Ersatz für Windows einspringen und verwendet werden zu können.

Daß nun ausgerechnet LazY Puppy das an Deiner Schule geschafft hat, ist neben der hervorragenden Arbeit von Michael Amadio und Larry Short an Lucid Puppy, sowie meinem mehr oder weniger bescheidenen Beitrag, vor allem auch Deiner Hartnäckigkeit und Deinem Willen, das so tun zu wollen, zu verdanken - also auch einem Stück weit Idealismus und Leidenschaft, was ja an sich nichts schlechtes ist!

Solch ein Idealismus und solche Leidenschaft ist aber nur den wenigsten Computeranwendern zu eigen. Ich denke, es besteht Konsens, daß für den weitaus größten Teil der Menschheit der Computer lediglich ein Transportmittel zum einfachen Konsumieren leichter Kost (nach Möglichkeit kostenfrei!) darstellt.

Nach meiner Erfahrung verfügen Konsumenten nur über eine Leidenschaft: das Konsumieren!

Anders sieht es beim Entwickler aus. Für den bietet der Luxus eines GUI-Builders natürlich entsprechende Vorteile - ich selbst würde aber GUI-Builder bevorzugen, für die ich anschließend kein RunTime-Programm zusätzlich installieren muß, um das Programm selbst ausführen zu können.

Bei den GUIs, hier insbesondere GtkDialog (da wir das hier ja hauptsächlich verwenden) sehe ich ein anderes Problem, daß sich auch nicht durch die Verwendung eines GUI-Builders beheben läßt. Und zwar die Unfähigkeit der GtkDialog Entwickler, dafür Sorge zu tragen, daß Icons, die z.B. in GtkDialog 0.8.0 richtig angezeigt werden, später auch noch in GtkDialog 0.8.3 richtig angezeigt werden. Sonst muß man nämlich jeden einzelnen Code manuell überarbeiten, wenn man Wert legt, auf richtig und komplett angezeigte Icons in GtkDialog GUIs.

Dies habe ich gestern den gesamten Tag in meinem LazY Precise tun müssen - und getan!

Nur, um heute feststellen zu müssen, daß nun zwar die Icons richtig angezeigt werden, aber die in den GtkDialog Items verwendeten Texte dadruch verändert werden/wurden!

Auf nicht gewonnene Neu-Puppy-Linux-Anwender können wir gerne verzichten. Wer nicht will, der muß nicht und schaden tut es Puppy Linux selbst auch nicht wirklich.

Aber auf Entwickler verzichten zu müssen, die aufgrund solcher Fehlentwicklungen bei der Weiterentwicklung eigentlich guter Programme, das Handtuch werfen, ist ein nicht gut zu machender Schaden für Puppy Linux - wenn wir mal den Wunsch des steigenden Bekanntheits- und Verwendungsgrades als Basis ansehen!

Und wenn etwas für Puppy Linux spricht (neben der vielzitierten Größe) dann doch wohl, daß es Menschen gibt, die freiwillig und ohne irgendeinen Lohn (außer vielleicht, ein eigenes Betriebssystem) dafür zu erhalten, als Entwickler für Puppy Linux bzw. Puppy-Linux-Programme tätig sind!

Ich bin echt so dermaßen angepisst, jetzt, da ich das entdeckt habe - ich höre hier jetzt lieber auf, bevor es für die Anderen wieder zu interessant wird! Laughing

Hier kann betrachtet werden, was ich meine.

Gruß,

Rainer

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