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Einstellungen sichern ohne normale Speicherdatei
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 06:05    Post_subject:  Einstellungen sichern ohne normale Speicherdatei
Sub_title: Wo wird was gespeichert?
 

Hallo zusammen!

Wird Puppy ohne Speicherdatei betrieben so ist es sehr sicher. Viren können sich nicht einnisten und man kann mit allen Einstellungen und Anpassungen spielen. Selbst wenn man Dateien im System löscht spielt das keine Rolle! Nach dem nächsten Neustart ist alles wieder wie vorher!

Allerdings, werden dadurch auch Einstellungen die bleiben sollen wieder zurück gesetzt.

Die normale Speicherdatei ist keine richtige Option, weil damit immer alles automatisch gesichert wird und nur durch das Löschen der gesamten Speicherdatei zurück gesetzt werden kann. Natürlich werden dadurch auch die eigentlich passenden Einstellungen wieder gelöscht. Außerdem hat die Arbeit mit einer "normalen" Speicherdatei noch weitere große Nachteile! Die Größe der Speicherdatei passt sich nicht automatisch dem erforderlichen Speicherbedarf an, sondern muss vorher gewählt werden und belegt dann konstant den Speicher. Mir ist es früher bei der Arbeit mit einer Speicherdatei oft passiert, dass der freie Speicher in der Datei erschöpft war und das System sich nicht mehr nutzen lies. Dann blieb nur komplettes Löschen der gesamten Datei und dadurch sämtlicher Einstellungen und Anpassungen!

Beides ist also nicht optimal aber eine Kombination aus beidem ist es!

Rainer hat eine Funktion für sein Lazy programmiert welche nur bestimmte Dateien oder Verzeichnisse auf Wunsch sichert und beim booten wieder herstellt. Zwar gibt es hier auch eine Speicherdatei die jedoch nichts mit der Speicherdatei vom originalen Puppyoption "arbeiten mit Speicherdatei" zu tun hat!!!

Diesen Unterschied zu verstehen ist sehr wichtig!!!

Und nun zu meiner Frage:

In welchen Verzeichnissen / Dateien werden folgende Einstellungen gesichert:
- WLan-Einstellungen
- Firewall-Einstellungen
- "Persönliche Einstellungen" für Numlook und Auflösung
- ....

LG

Wolfgang
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Karl Godt


Joined: 20 Jun 2010
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 09:23    Post_subject:  

Dir wuerde wohl nur das Remastern uebrigbleiben.
Leider werden solcherlei Einstellungen ueberwiegend in /etc und /root abgespeichert
und das /usr/sbin/remasterpup2 script ist als default so eingestellt,
dass /root und /etc ueberwiegend komplett von der originalen .sfs uebernommen werden.
Das remaster ist ein Punkt, der so alle zwei Wochen zirka im englischsprachigen Forumsteil angestartet wird, weil es nicht leicht zu verstehen ist.

Beim editieren von /tmp/etc und /tmp/root gibt es Dateien, die man besser nicht uebernimmt, wie /etc/.XLOADED, /etc/rc.d/PUPSTATE MODULESCONFIG , /etc/asound.state oder /etc/X11/xorg.conf , sowie /root/.mozilla, /root/.opera und vielleicht einige andere versteckte Dateien.

[ Viel Spass dabei ! ]

Zur firewall : Ich glaube, dass diese ein Tiger ohne Zaehne ist. /etc/rc.d/rc.firewall laedt ein paar Treiber und ruft einige Werte nach /sys/* . Aber die Browser sind immer in der Lage, Ports zu oeffnen, um Werbe-Anzeigen-Pforten zu kontaktieren.

Wuerde mich alles selber interessieren. Hoffe, dass Du kompetente Antworten bekommst !
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 10:51    Post_subject:  

Hallo Karl Godt,

Quote:
Dir wuerde wohl nur das Remastern uebrigbleiben.

genau das möchte ich ja nicht!

1. Wenn das Iso weitergegeben wird dann befinden sich darin persönliche Einstellunngen was ja nicht gut wäre!

2. Es soll ein System für den Otto-Normaluser werden der eben gerade nicht remastern kann / soll / will!

Quote:
Das remaster ist ein Punkt, der so alle zwei Wochen zirka im englischsprachigen Forumsteil angestartet wird, weil es nicht leicht zu verstehen ist.

Weil ich Lazy als Basis nutze kann ich mit der Remastersuite arbeiten und da ist das Remastern vom Ablauf her relativ einfach. Alle gemachten Remaster-Voreinstellungen bleiben erhalten. Alle Infos sind deutsch.
Aber wie gesagt soll es eben nicht über das Remaster laufen sondern über eine externe, sagen wir mal "Konfigurationsdatei".

So eine Funktion wäre für alle Puppys eine gute Erweiterung!

Gibt es eine Möglichkeit zu ermitteln, welche Dateien bei einer gemachten Einstellung neu erzeugt wurden oder geändert wurden?
Also:
1. Datum aller Dateien im System ermitteln und abspeichern
2. Einstellung vornehmen
3. Datum aller Dateien vergleichen und neue oder geänderte Dateien in einer Liste ausgeben.

Auf diese Weise könnte man gezielt die neuen oder geänderten Dateien finden.

LG

Wolfgang
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Karl Godt


Joined: 20 Jun 2010
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Location: Kiel,Germany

PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 15:10    Post_subject:  

Ich wuerde eine md5sum Datenbasis erstellen sofort nach RAM-Boot so:
WUZZEL=`ls -1 /`
while read falter;do
echo $falter;
[ "$falter" = mnt ] && continue;
[ "$falter" = initrd ] && continue;
[ "$falter" = proc ] && continue;
[ "$falter" = sys ] && continue;
[ "$falter" = tmp ] && continue;
[ -d /"$falter" ] || continue;
[ "$falter" ] || continue;
find /"$falter" -type f -exec md5sum "{}" >>/root/.config/Puppy_orig_md5.db \;; done<<EOI
$(echo "$WUZZEL")
EOI
oder einfach eine TLZpup-001.sfs mounten , da hier wirklich alles noch unveraendert waere :
WUZZEL=`ls -1 /mnt/hier+verruckter+pfad+TLZpup-001.sfs`

Grad Wary-5.5 in RAM ohne zusaetzliche .sfs ( ~5 Minuten ):
# ls -s --block-size=M /root/.config/Puppy_orig_md5.db
2M /root/.config/Puppy_orig_md5.db
# wc -l !$
wc -l /root/.config/Puppy_orig_md5.db
16477 /root/.config/Puppy_orig_md5.db
# head !$
head /root/.config/Puppy_orig_md5.db
1c0e6f5550f2f57ccc8f8a35541b7765 /archive/README-archive.txt
e596f83f82201802a58e2df8ba18016d /bin/arch
7596df2fd0e15c3a997570e51de846fa /bin/bash
7dded93d0db6070f834c94521c461cd2 /bin/bunzip2
534166483cffce846ff10faf91e4d6e6 /bin/busybox
7dded93d0db6070f834c94521c461cd2 /bin/bzcat
7dded93d0db6070f834c94521c461cd2 /bin/bzip2
8bdb1956bc7e16f0f03f6d7acde3d398 /bin/cat
3c7fdc9bb1d610fdfa2782b7c731ae2a /bin/chattr
5149bf32a494536a2c19edb9e1d0f10b /bin/chmod
#

Und dann muesste ein daemon script nun dies alles beim Herunterfahren pruefen, welches bestimmt 10 Minuten braeuchte ..
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 15:27    Post_subject:  

Ob der ganze Ablauf 1 Minute oder 30 Minuten dauert ist völlig egal.
Es ist nur einmal wichtig zu analysieren welche Dateien was speichern.

Dann daraus eine Liste erstellen.

Mit dieser Liste kann man dann arbeiten!

Ich würde am liebsten einen Button haben "Konfiguration sichern" um dann alle Dateien aus der Liste aus dem System zu sichern.
Beim nächsten booten werden dann alle Dateien automatisch ins System kopiert.

LG

Wolfgang
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Karl Godt


Joined: 20 Jun 2010
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 16:00    Post_subject:  

Dann analysier mal,
das sind so einige
.. geany, rox, so ziemlich viele alle BK scripte ..
und und und .. xwin, /init der initrd.gz ..
wenn ich so am tippen bin fallen mir einige ein ..
alles in /usr/local/apps ..

Da bist Du ziemlich allein gestellt .

Tja Schuelern zu offenbaren, dass ein Lehrer nicht perfekt ist ...

Schande Schande ..

Dein erstes TLZpup wird sicher nicht perfeckt sein und staendige Updates liefern muessen - und das alles fuer lau!
Razz
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 17:37    Post_subject:  

Quote:
Dann analysier mal,
das sind so einige
.. geany, rox, so ziemlich viele alle BK scripte ..
und und und .. xwin, /init der initrd.gz ..
wenn ich so am tippen bin fallen mir einige ein ..
alles in /usr/local/apps ..

Ist vielleicht ein Missverständnis?
Mich interessiert nicht, was sich am Inhalt der einzelnen Dateien geändert hat! Vermutlich wird bei Linux doch auch jede Datei mit einem Datum abgespeichert, wie bei Windows?!
Für Windows gibt es Programme, die das was ich möchte völlig automatisch erledigen und am Ende hat man alle geänderten Dateien in einem neuen Tempverzeichnis. Die Änderungen in der Konfig.sys etc. werden ebenfalls ausgegeben. Alles vollautomatisch und ohne eine Datei von Hand zu untersuchen!
So kann das auch unter Puppy laufen!!!

Quote:
Da bist Du ziemlich allein gestellt .

Das wäre natürlich schade aber was solls!

Quote:
Tja Schuelern zu offenbaren, dass ein Lehrer nicht perfekt ist ...
Schande Schande ..

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz!
Ich erwarte von meinen Schülern, dass sie so schlau sind und wissen, dass es keine perfekten Menschen gibt!
Wenn ich akzeptiere, dass es keinen perfekten Schüler gibt dann können Schüler auch akzeptieren, dass es keinen perfekten Lehrer gibt!
Das es mal grundsätzlich aber mir ist nicht klar, was das mit dieser neuen Funktion zu tun hat!!!

Quote:
Dein erstes TLZpup wird sicher nicht perfeckt sein und staendige Updates liefern muessen - und das alles fuer lau!

Mein erstes System ist bereits im Einsatz und läuft ohne Probleme!

Es geht bei dieser Speicherfunktion nicht um etwas das ich unbedingt brauche aber es wäre sinnvoll und für alle Puppys eine feine Sache!

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies von relativ vielen Puppyusern wieder nicht erkannt wird.

LG

Wolfgang
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 21:47    Post_subject:  

Hallo, Wolfgang.

Quote:
Ich würde am liebsten einen Button haben "Konfiguration sichern" um dann alle Dateien aus der Liste aus dem System zu sichern.
Beim nächsten booten werden dann alle Dateien automatisch ins System kopiert.

Diesen Button hast Du eigentlich bereits, nämlich in der GUI der Datenmodul-Verwaltung. Dieser speichert ja alle Dateien, die in den entsprechenden Listen für Dateien bzw. Verzeichnisse aufgelistet sind.

Was Dir nun fehlt, ist eine Funktion, welche geänderte bzw. neu hinzugekommene Dateien im laufenden System ermittelt und diese Dateien in die für Dateien zuständige Liste der Datenmodul-Verwaltung einträgt.

Ich habe hier ein modifiziertes Skript aus meiner Arbeit an der ADRV-Option, das genau diesen Job erledigt - zumindest zum Teil.
Code:
#!/bin/bash

rm /tmp/equal.txt
rm /tmp/equal_new.txt
rm /tmp/equal_not.txt
rm /tmp/output-file
OUTFILE=/tmp/output-file
SearchDir=/etc
CheckDir=/mnt/sdc2/LP3

# Erzeuge die Liste mit den Dateien im laufenden System (Ordner "$SearchDir")
for FILE in $(find $SearchDir -type f) ; do
   echo $FILE >> $OUTFILE
done

while read LINE
do
   
   if [ -f $CheckDir$LINE ]; then
      # Dateigrößen vergleichen
      OLD_SIZE=$(stat -c %s $CheckDir$LINE) # Datei im externen Verzeichnis (Kopie)
      NEW_SIZE=$(stat -c %s $LINE) # Datei im laufenden System
      if [[ $OLD_SIZE -ne $NEW_SIZE ]] ; then
         echo "$LINE" >> /tmp/equal_not.txt
         else
         echo "$LINE" >> /tmp/equal.txt
      fi
      # Genauer wäre es wohl, wenn man die MD5-Summen vergleichen würde

      if [[ $OLD_MD5 -ne $NEW_MD5 ]] ; then
         echo "$LINE" >> /tmp/equal_not.txt
         else
         echo "$LINE" >> /tmp/equal.txt
      fi
      else
      echo "$LINE" >> /tmp/equal_new.txt
   fi
   
done < $OUTFILE


SearchDir=/etc ---> in diesem Verzeichnis wird nach Dateien gesucht und gefundene Dateien werden in eine Liste eingetragen

CheckDir=/mnt/sdc2/LP3 ---> enthält die extrahierten Dateien der (Deines Remasters) originalen (des laufenden Systems) StArtLPx2_202.sfs (zum Vergleichen)

Die erzeugte Liste wird dann ausgelesen und die Ergebnisse der Überprüfung werden in drei verschiedene Listen geschrieben.

/tmp/equal.txt ---> alle Dateien, die gleich sind
/tmp/equal_new.txt ---> alle Dateien die neu sind
/tmp/equal_not.txt --- alle Dateien die ungleich sind

Du mußt im Prinzip nur die Listen der neuen und ungleichen Dateien in der Liste /tmp/.Admin.sfs.data/Admin.sfs.filelist.txt zusammenführen und in der GUI der Datenmodul-Verwaltung auf Speichern klicken.

Eventuell führst Du das Skript noch angepaßt für die Überprüfung von /root aus und fügst diese Ergebnisse ebenfalls in /tmp/.Admin.sfs.data/Admin.sfs.filelist.txt ein.

Ein Update für die DatenmodulVerwaltung habe ich DIr per PM gesendet. Ich habe dort nur die Erweiterung .txt an die Namen der Listen angehängt, da ich zwei- oder dreimal den merkwürdigen Effekt hatte, daß diese Lsiten nicht als Textdatei angelegt wurden, sondern als binäre Datei. Das kann jetzt nicht mehr passieren und somit sollte alles glattgehen.

Laß mich Deine Fortschritte wissen; vermutlich werden wir noch nach einer besseren Position zum Ausführen der gesamten Funktion suchen müssen, als /root/Startup.

Gruß,

Rainer

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Karl Godt


Joined: 20 Jun 2010
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 22:16    Post_subject:  

Quote:
ADRV-Option

So etwas aehnliches ist mir auch eingefallen, naemlich die Kreation einer sdrv.sfs, welche /etc und /root beinhaltet , und diese dann ueber die pup-haupt.sfs gestaffelt wird. Das remasterpup2 scSkript hat die Moeglichkeit , eine separate /lib/modules/`uname -r` zdrv.sfs zu bauen; werde mich vielleicht einmal daran machen, /init mit einer unerwarteten zdv.sfs zu ueberraschen. Aber wie ich sehe, hat RSH die adrv option , welche ich einst in Saluki erlebt hatte, schon fuer sich adaptiert.
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Mon 25 Mar 2013, 23:09    Post_subject:  

Hallo, Karl Godt.

Quote:
Aber wie ich sehe, hat RSH die adrv option , welche ich einst in Saluki erlebt hatte, schon fuer sich adaptiert.

Ja, meines Wissens war es Saluki, das als erstes Puppy mit der ADRV-Option aufwartete. Schon damals, zu meinem Beginn hier, als ich Saluki ausprobierte, hätte ich das gerne in mein LazY Puppy eingebaut - war aber Lichtjahre davon entfernt, auch nur annähernd zu verstehen, wie das funktioniert geschweige denn, daran herumzubasteln.

Heute sieht das zum Glück (durch viel Arbeit und Lernen) ein wenig anders aus. Im Gegensatz zu Saluki, das wohl nur über die ADRV-Option verfügt und dessen (ADRV-)zugehörige SFS Datei fest in /etc/DISTRO_SPECS definiert ist, verfügt meine private Version von LazY Puppy über eine erweiterte ADRV-Option: und zwar durchgehend für die Buchstaben A bis Y !!!

Die ZDRV-Option verwende ich seit LazY Puppy 2.0.1 für das StArtLPx2_Extension.sfs, welches allerdings für die aktuelle Version nicht vordefiniert ist, also vom Anwender selbst angelegt werden muß/kann.

Zusätzlich kann ich meine ADRV-Optionen über Bootmenüeinträge in der Datei menu.lst steuern. Ich kann sie ein- oder ausschalten (sprich: verwenden oder auch nicht) und ich kann jeder (X)DRV-Option eine beliebige Datei zuweisen und die Vorgaben in /etc/DISTRO_SPECS überschreiben.

Weiterhin hat meine Version von LazY Puppy die entsprechenden Loop Devices und pup_ro Verzeichnisse für 100 Programm-Module (SFS Dateien) in initrd.gz. Für eigene Einstellungen (z.B. XML-Musikdatenbank für Aqualung, Firefoxbookmarks etc.) verwende ich das persönliche Datenmodul, das Wolfgang für seine Zwecke anpassen möchte und das ich nicht testen kann, da ich über kein WLan und so'n Zeugs verfüge.

der-schutzhund wrote:
Es geht bei dieser Speicherfunktion nicht um etwas das ich unbedingt brauche aber es wäre sinnvoll und für alle Puppys eine feine Sache! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies von relativ vielen Puppyusern wieder nicht erkannt wird.

der-schutzhund wrote:
Das wäre natürlich schade aber was solls!

Derart komfortabel ohne Speicherdatei arbeiten zu können, habe ich sämtliche Funktionen zum Erstellen einer Speicherdatei entfernt. Meiner Version von LazY Puppy eine Speicherdatei einer anderen LazY Puppy Version unterjubeln zu wollen, funktioniert ebenfalls nicht, da ich wesentliche Funktionen zum Laden einer Speicherdatei ebenfalls entfernt habe und ansonsten alles auf PUPMODE=5 gesetzt habe.

Meldungen wie: Kein Sound nach dem Neustart, Speicherdatei überfüllt ,Can not XXX after installing YYY etc.pp kosten mich nur noch ein müdes Lächeln! Und wenn mich mein LazY Puppy doch einmal ärgern sollte, dann lösche ich einfach alle Systemdateien und Programme (um es ihm heimzuzahlen) und starte neu!

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der-schutzhund

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PostPosted: Tue 26 Mar 2013, 03:48    Post_subject:  

Hallo Rainer,

besten Dank erst mal! Dann werde ich mal wieder verstärkt experimentieren! Wenn ich das richtig verstehe dann ist das letzte pet für deine Version 202-006 ? Wenn man davon ausgeht, dass man für alle 4 Anwendermodi das gleiche (nur eins) Speichersystem verwendet konntest du dann für mich nicht ein 005 pet bauen?

LG

Wolfgang
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Tue 26 Mar 2013, 04:37    Post_subject:  

Hallo, Wolfgang.

Du erinnerst Dich, daß bei unserem ersten Versuch, dieses in Deine 005 Version einzubauen, der Menüeintrag partout nicht in Deinem Menü erscheinen wollte und ich irgendwann die Frage aufwarf, ob mir irgendjemand die Nullen und Einsen aus den Packages stiehlt, während ich diese zu Dir sende?

Sicher.

Sorry, aber da möchte ich nicht wieder anfangen.

Wenn Du Dich allerdings ein wenig geduldest, dann habe ich eine neue Version, in welcher Du die geänderte Konfiguration aus der GUI der Datenmodul-Verwaltung heraus ermitteln, bearbeiten und speichern kannst. Mir ist da nämlich etwas aufgefallen, das es recht einfach machte, das obige Skript anzupassen und in die GUI zu integrieren.

Ich muß nur noch paar Kleinigkeiten hinzufügen...

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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
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PostPosted: Sat 30 Mar 2013, 07:19    Post_subject:  

Nach einiger Zeit des Experimentierens gibt es noch keine universelle und funktionierende Lösung über den Ansatz des Sicherns und wieder Herstellens von Dateien / Verzeichnissen.

Daher möchte ich parallel dazu einen zweiten, anderen Ansatz angehen.
Es werden nicht die fertigen Dateien gesichert, sondern beim Booten werden die gewünschten Einstellungen über ein externes Config-script immer neu erstellt!

Strategie: Im Verzeichnis /Startup befindet sich ein Script, welches das eigentliche config-script im Bootverzeichnis sucht und falls vorhanden startet. Dadurch können Anpassungen gemacht werden ohne jedes Mal ein Remaster machen zu müssen. Weiterhin könnte man das config-script auch so erweitern, dass es eine Auswahl für verschiedene PCs etc. gibt.

Der Nachteil an diesem Ansatz ist natürlich, dass das Script zunächst von Hand erstellt werden müsste. Als Perspektive könnte es später aber auch eine GUI geben, mit der einfach ausgewählt werden kann, was beim Booten aktiviert werden soll. Am Ende erstellt dieses GUI dann automatisch das externe config-script!

Vorteile dieses Ansatzes:
- Die gesamten Probleme, die wir jetzt mit dem Finden der Dateien, Sicherung und wieder Einspielung haben, sind damit erledigt!

- Es wird nicht unnötig Speicherplatz für eine Speicherdatei verbraucht.

Folgende Einstellung nehme ich bei meinem Notebook bei jedem Neustart vor:

- Persönliche Einstellungen
Wird nur per OK bestätigt wobei ich aber bei einem netbook den
numlook ausschalten muss

- Wlan
Dafür gibt es hier eine ältere Anleitung, die aber vermutlich überarbeitet werden müsste, damit es mit den aktuellen Puppys läuft!??
http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?search_id=1903832157&t=22469

- Firewall

- Dynamische Prozessorauslastung

Dieser Ansatz könnte für alle Puppys genutzt werden und wäre daher bestimmt interessant!
Was haltet ihr davon?

LG

Wolfgang
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Sat 30 Mar 2013, 14:26    Post_subject:  

Quote:
Nach einiger Zeit des Experimentierens gibt es noch keine universelle und funktionierende Lösung über den Ansatz des Sicherns und wieder Herstellens von Dateien / Verzeichnissen.

Twisted Evil Das ist leider nicht ganz richtig! Twisted Evil

Richtig ist: Very Happy bei mir gibt es das! Very Happy

Und zwar in zweierlei Hinsicht:

- das persönliche Datenmodul
- das Konfigurationsmodul

1. Das persönliche Datenmodul und die Datenmodul-Verwaltung

Die Datenmodul-Verwaltung wurde von mir eigentlich dazu erfunden und entwickelt, persönliche Dateien im Verzeichnis /root speichern und laden zu können, ohne auf die Verwendung der herkömmlichen Speicherdatei zurückgreifen zu müssen. Über einen einfachen Rechtsklick auf eine Datei oder ein Verzeichnis, kann ich diese für die Übernahme in das persönliche Datenmodul markieren (sie werden dann in eine Liste eingetragen); das Entfernen von Dateien aus dem persönlichen Datenmodul, funktioniert auf dieselbe Weise.

Diese Listen, es gibt derer vier (Dateien hinzufügen, Verzeichnisse hinzufügen, Dateien entfernen, Verzeichnisse entfernen), werden beim Laden bzw. Speichern des persönlichen Datenmoduls abgearbeitet.

Das persönliche Datenmodul ist eine einfach SFS Datei, die eingebunden wird, deren Listen sodann abgearbeitet werden (die gelisteten Dateien werden aus dem Datenmodul ins System kopiert) und anschließend wieder ausgehängt wird.

Während der gesamten Arbeit also, liegen die Dateien sicher im Datenmodul und gearbeitet wird an Kopien dieser Dateien! Nur wenn man explizit die Optionen zum Speichern des Datenmoduls verwendet, werden die neuen Dateien (die Kopien im System) in das Datenmodul geschrieben - hierbei wird zuvor eine Kopie des originalen Datenmoduls erstellt (mit angehängtem Datum im Namen, man hat also mindestens eine tägliche Kopie des Datenmoduls, wenn es erneut gespeichert wird).



Der mittlere Rahmen in der GUI ist nur im Modus advanced sichtbar. Die anderen Modi können nur ihr zugehöriges Datenmodul laden und/oder speichern. Im Modus advanced hingegen können die Datenmodule aller Anwendermodi erstellt, bearbeitet, geladen und gespeichert werden.



Durch die Markierung von Dateien für das persönliche Datenmodul über einen einfachen Rechtsklick, war dieses von ganz alleine schon dazu geeignet, eben auch andere Dateien aus dem System zu übernehmen, was eigentlich auch einige Systemeinstellungen abdecken könnte. Da ich das persönliche Datenmodul jedoch erst bei der Ausführung der Programme im Ordner /root/Startup aktiviere (lade), würden Einstellungen z.B. der Bildschirmauflösung unberücksichtigt bleiben.

Für diese Fälle habe ich das Konfigurationsmodul erfunden, entwickelt und in die Datenmodul-Verwaltung integriert!

2. Das Konfigurationsmodul

Die Systemkonfiguration kann mit nur drei manuell auszuführenden Aktionen ermittelt und im Konfigurationsmodul dauerhaft gespeichert werden. Ein weiterer Schritt ermöglicht die manuelle Anpassung der ermittelten Systemkonfiguration.



Die Systemkonfiguration wird ermittelt, durch die Überprüfung von Verzeichnissen nach neuen oder geänderten Dateien und durch den Ausschluß bestimmter Verzeichnisse und Dateien, welche in entsprechenden Listen definiert sind und ergänzt bzw. bearbeitet werden können.

Wurde die Systemkonfiguration ermittelt, evtl. bearbeitet und zur Übernahme in das Konfigurationsmodul markiert (Konfigurationsliste übernehmen), kann sie gespeichert werden. Beim Speichern des Konfigurationsmoduls kann eine Extension angegeben werden, sodaß man mehrere Konfigurationsmodule auf ein und demselben USB Stick haben kann, um diesen in verschiedenen Konfigurationen an verschiedenen PCs verwenden zu können.



Normalerweise, wenn ich LazY Puppy starte (wie immer, ohne Speicherdatei) und online arbeiten will, muß ich folgendermaßen vorgehen:

- LazY Puppy startet in den Desktop 1600 x 1200 Pixel
- wechseln zu 1400 x 1050 Pixel (öfter laß ich aber auch 1600 x 1200 eingestellt)
- ein PET installieren für den Betrieb meines GPRS USB Modems
- Modemerkennung starten (nach dem Anschluß und dem Erkennen desselben, als ein neues Gerät)
- einwählen
- Browser starten

Dank der neuen Funktionen habe ich mir nun ein paar verschiedene Konfigurationsmodule erstellt, direkt, nachdem ich alles o.g. ausgeführt hatte (mit Ausnahme des Browserstarts). Über einen Bootmenüeintrag gebe ich nun an, mit welchem Konfigurationsmodul ich LazY Puppy starten möchte (ich mache das alles gerade mit dem Nachfolger der Web-Version von LazY Puppy):
Code:
title LazY Puppy 2.0.2 (RAM, Advanced, +Zuhause1400, +UserSFS)
  find --set-root --ignore-floppies /LazY202/initrd.gz
  kernel /LazY202/vmlinuz lpextsfs=nolpextsfs lpconfigsfs=Zuhause-1400-1050 lpusermode=lpusmadvanced lpusersfs=yes psubdir=LazY202 pmedia=atahd pfix=ram,fsck
  initrd /LazY202/initrd.gz

Wichtig in diesem Bootmenüeintrg sind folgende Einträge:

- lpextsfs=nolpextsfs ---> keine Erweiterung laden
- lpconfigsfs=Zuhause-1400-1050 ---> lade Konfigurationsmodul: StArtLPx2_Config_Zuhause-1400-1050.sfs
- lpusermode=lpusmadvanced ---> starte den Anwendermodus: advanced (Fortgeschrittene)
- lpusersfs=yes ---> lade das zum Anwendermodus gehörende persönliche Datenmodul

Wird keine Bootoption 'lpconfigsfs=' angegeben, lädt LazY Puppy automatisch das Konfigurationsmodul: StArtLPx2_Config.sfs, wenn es vorhanden ist. Die Bootoption 'lpconfigsfs=no' unterbindet das Laden eines Konfigurationsmoduls.

Nachdem LazY Puppy über obigen Bootmenüeintrag gestartet wurde, präsentiert sich LazY Puppy mir in der Bildschirmauflösung 1400 x 1050 Pixel; um online zu gehen, muß ich nur noch das GPRS USB Modem anschließen und nach dessen Erkennung, als ein neues Gerät den Einwahlvorgang ausführen ---> Online!

Eigentlich ist alles ganz einfach, man muß es nur sehen!

Was die Frage aufwirft, warum hat es noch niemand gesehen?

Es liegt doch Alles, aber auch wirklich Alles offen vor Einem!

Wie auch immer, Meldungen wie: Where is all my space going? verursachen bei mir nur noch ein mitleidiges Lächeln! Laughing

Ach ja, das Beste habe ich ja noch garnicht erwähnt: bei einem Neustart des X-Desktops werden die Daten des persönlichen Datenmoduls nicht erneut eingelesen. Dies, um evtl. bearbeitete Versionen im System vor dem Überschreiben zu schützen.

Beim Konfigurationsmodul ist es hingegen exakt entgegengesetzt. Das heißt, selbst wenn man sich die Konfiguration mutwillig zerschießt, genügt ein 'Ctrl-Alt-Backspace' oder Neustart des X-Servers, um die Konfiguration wiederherzustellen, denn das Konfigurationsmodul wird bei jedem Start des X-Desktops geladen - und zwar vor dem Erscheinen desselben! Cool

Very Happy

EDIT:

Ach ja, sämtliche Konfigurationsmodule bewegen sich in den Größen zwischen 5,5 und 7,5 MB ! ! !

Very Happy

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der-schutzhund

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PostPosted: Sat 30 Mar 2013, 17:26    Post_subject:  

Gibt es dazu ein Pet oder sfs?

LG

Wolfgang
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